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| Dokument von Redaktion bildung-lsa.de /Lizenz: CC BY-SA 4.0 | ![]() |
![]() | Originalbild von KI-generiert /Lizenz: CC0 | ![]() |
Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist ein kompetenzorientierter Unterrichtsansatz, der die Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit von Menschen fördert. Er ermöglicht es den Lernenden, die Auswirkungen ihres eigenen Handelns auf die Welt sowie auf zukünftige Generationen zu verstehen.
BNE zeigt Zielkonflikte zwischen den Entwicklungsdimensionen Umwelt, Sozialem, Wirtschaft und Politik auf und ermöglicht dabei Perspektivwechsel. Inhaltlich orientiert sich der BNE-Ansatz an einer nachhaltigen Entwicklung im Sinne der Agenda 2030 und damit an den 17 Weltnachhaltigkeitsziele (SDGs).
BNE wird in in allen Schulformen curricular verankert. In der Überarbeitung der Fachlehrpläne Grundschule und Sekundarschule kennzeichnet BNE eine Grundstruktur eines zeitgemäßen Bildungsbegriffs. Bildungsziele sind demnach auch daran zu messen, inwiefern Schülerinnen und Schüler befähigt werden, den globalen Herausforderungen ihrer Generation mit Wissen und Fertigkeiten kompetent zu begegnen.
Die Pädagogische Arbeitsstelle BNE des Landesinstituts für Schulqualität und Lehrerbildung (LISA) dient als zentrale Anlaufstelle für Schulleitungen, Lehrkräfte, Multiplikatoren sowie Bildungsakteure und bietet Ressourcen, Fortbildungen und Unterstützung, um Bildung für nachhaltige Entwicklung strukturell in Sachsen-Anhalt zu verankern.
Den Forderungen des Schulgesetzes entsprechend und in Einklang mit der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Sachsen-Anhalt wurden bereits 2022 der Grundsatzband und alle Fachlehrpläne für das Gymnasium und Berufliche Gymnasium unter der Perspektive BNE angepasst und durch die Lehrplananforderungen "Bildung für Nachhaltige Entwicklung" ergänzt.
Derzeit werden die Lehrpläne der Grundschulen (zum Schuljahr 2026/2027) und der Sekundarschulen (zum Schuljahr 2027/2028) unter besonderer Berücksichtigung von BNE überarbeitet.
Pädagogische Arbeitsstelle BNE
holger.muehlbach@sachsen-anhalt.de
BNE-Landeskoordinator
stefan.weidner@sachsen-anhalt.de


![]() | "Digitale BNE-Plattform" von Digitalassistenz LISA /Lizenz: CC BY-SA 4.0 | ![]() |

Die
Lernplattform bietet Moodle-Kurse und interaktive Anwendungen, die sofort einsetzbar sind, Vorbereitungszeit und lange Recherche sparen und die Umsetzung von BNE sowohl in fächerübergreifenden Projekten als auch im Fachunterricht unterstützen.
Die Inhalte lassen sich auch als einzelne Bausteine nutzen und bei Bedarf anpassen.
Die Materialien werden in den kommenden Tagen, Wochen und Monaten schrittweise auf der Plattform bereitgestellt, sodass nach und nach weitere Fächer und Klassenstufen abgedeckt werden.

![]() | "ENSA Antragsphase" von Engagement Global gGmbH /Lizenz: CC BY-SA 4.0 | ![]() |

Engagement Global bewerben und ihre Partnerschaft mit Schulen in Afrika, Asien, Lateinamerika oder Südosteuropa mit bis zu 14.000 € fördern lassen.
Dazu gibts pädagogische Begleitung, Workshops und Vernetzung. Also alles, was eine starke Nord-Süd-Schulpartnerschaft braucht.
Reisezeitraum für die ENSA-Förderung 2027: 15. März bis 31. Oktober 2027
Alle Infos & kostenfreie Online-Infoveranstaltungen gibt es auf der
Website von ENSA.

![]() | "Titelbild E+Z 08/2026" von tolotola / Adobe Stock in E+Z 08/2026 /Lizenz: CC BY-SA 4.0 | ![]() |
Die Zeitschrift
E+Z Entwicklung und Zusammenarbeit dient als Diskussionsforum der deutschen Entwicklungspolitik.

Die
Augustausgabe 2026 „China auf der Weltbühne“ beleuchtet Chinas wachsenden Einfluss im Globalen Süden – von Handel und Infrastruktur bis hin zu Investitionen in Afrikas Medienlandschaft. Pekings Exporte nach Afrika, Lateinamerika, Indien und in die ASEAN-Staaten legten auch 2025 weiter zu.
Gleichzeitig fährt China große Baukredite zurück; viele Länder zahlen inzwischen mehr Schuldendienst, als sie neue Kredite erhalten – mit ernsten Risiken für einige Staaten. Und weil China neben Technologien auch autoritäre Governance-Vorstellungen exportiert, sind demokratische Staaten gefordert, eine überzeugende Alternative zu bieten statt Entwicklungsbudgets zu kürzen.
Auch in diesem Monat gibt es zusätzlich folgende E+Z Deep Dives:
Chinas Wandel vom sehr armen Land zum Exportweltmeister
China hat eine Hauptrolle – doch das Drehbuch muss Afrika schreiben
Wie China seinen Einfluss auf Afrikas Medien ausbaut
Unter folgendem
Link kann der Newsletter und damit das digitale Magazin kostenfrei abonniert werden.

![]() | "OR GOS" von Engagement Global gGmbH /Lizenz: CC BY-SA 4.0 | ![]() |
| "Flyer OR-Fortbildung 2026" von Engagement Global /Lizenz: CC BY-SA 4.0 | ![]() |

Engagement Global Impulse, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) mit globaler Perspektive an Schulen umgesetzt werden kann, mit folgenden Schwerpunkten:
Weitere Informationen u.a. zur Terminübersicht sowie die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es im Flyer oder direkt auf der
Homepage.
Neu: Online-Selbstlernkurse zum neuen Orientierungsrahmen
Mit Hilfe von 30-minütigen Online-Selbstlernkursen erhalten Sie eine verständliche Einführung in das umfassende Rahmenwerk zu Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und Einsatzmöglichkeiten für Ihren Unterricht - flexibel, kompakt und praxisnah.
Zur Auswahl stehen Selbstlernkurse für die Fächer Geographie und Mathematik sowie zu den konzeptionellen und übergreifenden didaktischen Grundlagen.
Die Möglichkeit zur schnellen und einfachen Anmeldung gibt es
hier.

| "Bildungsmaterialien (Stand Juli 2026)" von Greenpeace e.V. /Lizenz: CC BY-SA 4.0 | ![]() |
![]() | "Begleitheft" von Greenpeace e.V. /Lizenz: CC BY-SA 4.0 | ![]() |

Bildungs- und Unterrichtsmaterialien erweitert bzw. aktualisiert (Übersicht-PDF).
Neu ist das digitale, interaktive Unterrichtsmaterial „
Demokratie im Krisenmodus?“. Es unterstützt eine debatten- und lösungsorientierte Auseinandersetzung mit den multiplen Krisen unserer Zeit und ihren Folgen für Demokratie und gesellschaftliches Handeln.
Die Web-App ist für alle Schularten geeignet und richtet sich an die Klassenstufen 8 bis 12.
Umfang: 90–180 Minuten zzgl. Vertiefungen
Zusätzlich kann das
Begleitheft direkt heruntergeladen werden.

![]() | "Logos" von Klimabildung e.V. /Lizenz: CC BY-SA 4.0 | ![]() |
Die Public Climate School (PCS) bringt Klimabildung, BNE, (Klima-)Gerechtigkeit und Demokratiebildung in Schulen, Universitäten und Gesellschaft. Eine Woche lang bieten
Klimabildung e.V., Students for Future-Gruppen aus ganz Deutschland und weitere engagierte Akteur*innen ein vielfältiges Programm rund um die Klimakrise.
Die nächste Aktionswoche findet vom 9.-15. November 2026 unter dem Motto „Gemeinsam lernen, begreifen und ins Handeln kommen“ statt.

Ergänzend gibt es Fortbildungsangebote für Lehrkräfte.
Schüler*innen können nach der Teilnahme digitale Badges/Teilnahmezertifikate erhalten. Schulen können ihr Engagement mit einem PCS-Schulsiegel sichtbar machen.
Weitere Informationen und Anmeldung zu den Info-Veranstaltungen gibt es über die
Website der Public Climate School.

Für Schulen im südlichen Sachsen-Anhalt wird im Schuljahr 2026/27 der ko-kreative Projekttag „Lokale Utopien“ angeboten.
In einem fünfstündigen, fächerübergreifenden Workshop setzen sich Schüler*innen der Klassen 5/6 oder 9/10 mit Fragen nach solidarischen Zukünften, sozialer und generationenübergreifender Gerechtigkeit, Mensch-Umwelt-Beziehungen und nachhaltigen Perspektiven auseinander. Mit ko-kreativen Methoden entstehen u. a. Kurzgeschichten und Collagen, aus denen gemeinsam Ideen für die Region entwickelt werden.
Das Angebot ist Teil eines Forschungsprojekts am European Center of Just Transition Research der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Die Projekttage finden direkt an der Schule statt. Mögliche Zeiträume sind Oktober–Dezember 2026 sowie Mai/Juni 2027 ( Termine nach Absprache).
Schulen aus Mansfeld-Südharz, Anhalt-Bitterfeld, Burgenlandkreis, Saalekreis und der Stadt Halle können teilnehmen. Anreise- und Materialkosten werden übernommen.
Kontaktaufnahme sowie Anfragen sind über Dr. Anke Schwarz (European Center of Just Transition Research, MLU) unter futures@jtc.uni-halle.de möglich.

![]() | "Filmwettbewerb" von Kindernothilfe /Lizenz: CC BY-SA 4.0 | ![]() |

Fairtrade-Schools statt.
Smartphones, Schokolade, Kleidung oder Glitzerkosmetik – vielen Produkten sieht man nicht an, dass möglicherweise Kinder an ihrer Herstellung beteiligt waren. Umso wichtiger ist es, über versteckte Kinderarbeit in Alltagsprodukten aufzuklären.
Die Action!Kidz-Kampagne ruft daher zum Filmwettbewerb „Schau genau hin! Kinderarbeit und Nachhaltigkeit“ auf. Im Fokus steht ausbeuterische Kinderarbeit in Produktions- und Lieferketten.
Mitmachen ist ganz einfach: Die nötige Technik ist an vielen Schulen bereits vorhanden. Inhaltliche Unterstützung bietet die Kampagne mit kostenlosen Basisinformationen, die Kinderarbeit leicht und verständlich erklären.
Ob Stop-Motion-Film, Legefilm oder Mini-Reportage – Beiträge können bis zum 31.08.2026 eingereicht werden.
Weitere Informationen zum Wettbewerb, Hintergrundwissen sowie die Möglichkeit zur Einreichung gibt es bei der
Kindernothilfe.

| "Neue Online-Fortbildungsreihe" von Verbraucherzentrale Bundesverband /Lizenz: CC BY-SA 4.0 | ![]() |
![]() | "Logo" von Verbraucherzentrale Bundesverband /Lizenz: CC BY-SA 4.0 | ![]() |

Mit der neuen Handreichung „
So macht Schule stark für den Alltag“ gibt es Unterstützung dabei, Verbraucherbildung gezielt in die Schulentwicklung einzubinden.
Ergänzend stehen neue Materialempfehlungen sowie ein erweitertes Angebot an Online-Fortbildungen für Lehrkräfte im
Schuljahr 2026/27 zur Verfügung.
Ergänzend dazu unterstützt das Bildungsprogramm „
Verbraucherchecker“ der Verbraucherzentrale junge Menschen (15–24 Jahre) dabei, informierte Entscheidungen im Konsumalltag zu treffen – z. B. zu Fake-Shops, Deepfakes oder Manipulation beim Gaming. Die Inhalte eignen sich auch für den Einsatz im Unterricht.
In der Online-Seminarreihe „ Neue_interaktive_Online_Seminarreihe_der_Verbraucherzentrale.pdf“ stellt Bildungsreferentin Dörte Adam-Gutsch die Workshop-Konzepte vor und zeigt praxisnah, wie sie im Unterricht genutzt werden können.
Weitere Informationen gib es über die
Verbraucherzentrale Bundesverband.

![]() | "UM: KI und Klima" von greenpeace e.V. /Lizenz: CC BY-SA 4.0 | ![]() |
Das
Unterrichtsmaterial „Künstliche Intelligenz (KI) und Klima“ von Greenpeace e.V. greift eine zentrale Zukunftsfrage auf: Nicht ob wir Künstliche Intelligenz nutzen, sondern wie und wofür.

Das Material bietet eine fundierte Informationsgrundlage und führt u. a. in folgende Themen ein:
Zudem wird beleuchtet, wie KI demokratische Meinungsbildung und geopolitische Beziehungen beeinflussen kann und welche Auswirkungen sie auf das Verhältnis von Mensch und Maschine hat.
Jeder inhaltliche Schwerpunkt ist mit konkreten Aufgabenstellungen für Schülerinnen und Schüler verknüpft und enthält Hinweise auf weiterführende Quellen.
Das Unterrichtsmaterial unterstützt Lehrkräfte dabei, Kompetenzen im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) zu vermitteln. Es eignet sich für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen.

![]() | "Titel Blatt "Kurswechsel - Lösungsorientiert unterrichten" von © Nick Cobbing Greenpeace /Lizenz: CC BY-SA 4.0 | ![]() |

Unterrichtsmaterialien der Reihe „Umwelt und Frieden“ für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 9 erklären Ursachen, Auswirkungen und Lösungen großer globaler Umweltprobleme und was diese mit Frieden zu tun haben.
Bisher gibt es in dieser Reihe Materialien zu den Themen Artenvielfalt, Klima und Gesellschaft im Wandel sowie zu Ozeanen.
Als wegweisende didaktisch-methodische Klammer vervollständigt das
neue Heft „Kurswechsel – Lösungsorientiert unterrichten“ die Sammlung und hebt sich durch einen innovativen Ansatz hervor, der den Fokus konsequent von der reinen Krisenanalyse auf die aktive Zukunftsgestaltung verschiebt.
Herausgegeben von Greenpeace e.V. und verfasst von Prof. Dr. Thomas Hoffmann, bietet dieses Konzept ein konstruktives Gegengewicht zur Problemanalyse globaler Krisen und stärkt gezielt die Gestaltungskompetenz sowie die kritisch-kreativen Fähigkeiten Jugendlicher im Sinne der BNE.

![]() | Originalbild von Oroverde /Lizenz: Keine Lizenz | ![]() |

auf der OroVerde-Webseite zur Verfügung.

![]() | "Logo youstartN" von Stiftung Bildung /Lizenz: CC BY-SA 4.0 | ![]() |
Die Stiftung Bildung fördert mit dem Projekt youstartN innovative Gründungsideen und Unternehmen von Schülerinnen und Auszubildenden, die sich für Nachhaltigkeit engagieren, mit 500 bis 1.000 Euro.

Voraussetzung ist, dass das Vorhaben an eines oder mehrere der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) anknüpft und zu einer nachhaltigen Zukunft beiträgt.
Bis zum 31.10.2026 ist es möglich, dass 150 Anträge gefördert werden.
Alle geförderten Projekte, die bis zum 14.06.2026 bei uns einen Antrag stellten, gingen automatisch ins Rennen für den Förderpreis-youstartN und haben die Chance, mit weiteren 3.000 € ausgezeichnet zu werden.
Weitere Informationen und zusätzliche Angebote gibt es bei der
Stiftung Bildung.