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Im Mittelpunkt stehen aktuelle Studien und Lageberichte, die Antisemitismus als gesellschaftlich verankerte Praxis in Schulen beleuchten. Diskutiert werden zentrale Herausforderungen, die sich aus der Studie „Antisemitismus im Kontext Schule in Sachsen-Anhalt“, den Jahresberichten der Meldestelle RIAS Sachsen-Anhalt sowie den Beratungsanalysen von OFEK Sachsen-Anhalt ergeben. Besonderes Augenmerk gilt dem Schutz von Betroffenen und der Weiterentwicklung professioneller Handlungsperspektiven in der antisemitismuskritischen Bildungsarbeit.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Beratungsstelle
OFEK Sachsen-Anhalt, der Meldestelle RIAS Sachsen-Anhalt und dem Kompetenzzentrum antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS). Eine Anmeldung ist
online möglich.

![]() | Originalbild von Redaktion bildung-lsa.de /Lizenz: CC BY-SA 4.0 | ![]() |

Das Konzept diFF steht für diagnose-basiertes individuelles Fordern und Fördern. Es wurde im Rahmen der LemaS-Initiative von der Universität Münster gemeinsam mit Lehrkräften entwickelt und erprobt. Forschendes, selbstreguliertes Lernen steht dabei im Mittelpunkt. Das diFF-Projekt bietet erprobte Materialien und ein flexibles Konzept, um Lernende individuell zu fördern und Lernprozesse gezielt zu begleiten. Die Materialien lassen sich unkompliziert an die Bedürfnisse verschiedener Schulformen und -stufen anpassen.
Der Thementag widmet sich außerdem dem Thema Mentoring als Instrument individueller Förderung. Die Veranstaltung gibt einen Einstieg in verschiedene Mentoring-Formate, klärt das Rollenverständnis als Mentor oder Mentorin und zeigt erste Schritte für die eigene Mentoring-Praxis auf.
Die Anmeldung erfolgt über das elTIS-Portal unter der Veranstaltungsnummer
25L1480206-04. Anmeldeschluss ist der 2. März 2026.

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Im Mittelpunkt stehen Angebote zu aktuellen mathematikdidaktischen Fragestellungen und Lernumgebungen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf praxisnahen Themen der Geometrie. Die Veranstaltung bietet zudem Raum für den Austausch und die Vernetzung von Mathematiklehrkräften verschiedener Schulformen sowie für Gespräche zur Verbindung von Unterrichtspraxis mit universitärer Forschung und Lehre.
Der Impulsvortrag von Prof. Dr. Kirstin Erath widmet sich dem Thema „Mathematisch argumentieren: Große und kleine Anlässe für die unterrichtliche Umsetzung“. Im Anschluss stehen verschiedene Workshops und Aktivitäten zur Auswahl, darunter Angebote zur Geometrie, zur analytischen Geometrie, zum unterrichtlichen Umgang mit der Steigung, zu Falt- und Schneidetechniken sowie zu spielerischen Zugängen zur Mathematik.
Ausführliche Informationen zu den Workshops und Aktivitäten und der Flyer sind im Fortbildungsportal elTIS unter der Veranstaltungsnummer
25L1560900 zu finden. Die Anmeldung ist bis zum 18. Februar 2026 möglich.

Die Veranstaltung richtet sich an Lehrkräfte aller Schulformen sowie an pädagogisch Tätige aus Kindergärten, Horten, Jugendwerkstätten, an Integrations- und Schulbegleitende, Referendar:innen, Studierende, Auszubildende und bildungsinteressierte Menschen.
Im Mittelpunkt steht die Bedeutung von Sprache und Gesprächskultur im pädagogischen Alltag. Der Fachtag bietet die Möglichkeit, verschiedene Formen des Sprechens kennenzulernen – von diskriminierungsfreien Sprachangeboten über philosophische und literarische Gespräche bis hin zu Argumentationsformen in Mathematik oder Sachunterricht. Auch kreative Ausdrucksweisen wie Geschichten erzählen, Improvisationstheater oder Gebärdensprache werden thematisiert. Ziel ist es, praxisnahe Anregungen und Impulse für die eigene Arbeit zu erhalten und gemeinsam zu diskutieren, wie Sprache und Gespräche als Werkzeuge für Partizipation, Verstehen und Miteinander gestaltet werden können.
Die Veranstaltung beginnt um 14:30 Uhr mit einem Ankommen bei Café und Mit*Redezeit. Nach der Begrüßung um 15:30 Uhr starten zwei Workshopphasen, gefolgt von einem kulinarischen Austausch. Ab 19:00 Uhr lädt ein mehrsprachiger Erzählabend dazu ein, Geschichten zu erleben und den Tag gemeinsam ausklingen zu lassen.
Die Teilnahme ist mit verschiedenen Ticketoptionen möglich. Weitere Informationen und die Anmeldung finden sich
auf der Veranstaltungswebsite.

![]() | "DigCompEdu - Module" von Europäische Union /Lizenz: CC BY 4.0 | ![]() |
| Dokument von Goethe-Institut e.V. /Lizenz: Keine Lizenz | ![]() |

LISA-Moodle-Plattform stehen dazu sechs Selbstlernkurse zur Verfügung, die gezielt auf die Module des DigCompEdu abgestimmt sind. Diese Kurse sind über die Startseite des LISA-Moodle erreichbar. Ggf. ist vorher eine Selbstfreischaltung für die Nutzung erforderlich.
Der DigCompEdu-Rahmenplan ist ein umfassendes Referenzwerkzeug, das die digitalen Kompetenzen von Lehrkräften in Europa fördern soll. Er unterstützt Lehrkräfte dabei, ihre digitale Kompetenz systematisch zu entwickeln und den Unterricht in einer Kultur der Digitalität zu gestalten. Die Integration digitaler Tools verbessert die Lernerfahrungen der Schülerinnen und Schüler und bereitet sie auf die digitale Welt vor. Der Rahmenplan verfolgt mehrere Ziele: die Förderung digitaler Kompetenz, die Verbesserung der Lehr- und Lernprozesse sowie die Anpassung an den digitalen Wandel. Lehrkräfte werden unterstützt, digitale Technologien im Unterricht zu nutzen, um die Unterrichtsqualität zu steigern und sich auf die digitale Transformation im Bildungsbereich vorzubereiten.
Er bietet eine einheitliche Grundlage zur Bewertung und Entwicklung digitaler Kompetenzen, fördert die kontinuierliche berufliche Entwicklung und verbessert die Unterrichtsqualität. Zudem unterstützt er die Anpassung an die Bedürfnisse der Lernenden und fördert die Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften.
Der Referenzrahmen spannt sich über folgende sechs Module und weiteren Schwerpunktsetzungen auf:
Die sechs Module werden im Framework des DigCompEdu ausführlich erläutert:
Um sicherzustellen, dass Lehrkräften die Gelegenheiten gegeben werden, sich entlang der DigCompEdu-Module zu professionalisieren, werden Fortbildungsveranstaltungen mit einem expliziten Bezug zu digitalen Werkzeugen ab dem Schuljahr 2025/2026 gemäß der 22 Kompetenzen ausgewiesen. Entgegen der für diesen Referenzrahmen typischen Unterscheidung zwischen den sechs Stufen (A1, A2, B1, B2, C1, C2) wird bis auf Weiteres zwischen Angeboten für Anfängerinnen und Anfänger, Fortgeschrittene und Expertinnen und Experten unterschieden.
Europäischer Rahmen für die digitale Kompetenz Lehrender
Deutsche Übersetzung
European Framework for the Digital Competence of Educators
Originalfassung
Der DigCompEdu-Rahmenplan spielt eine bedeutende Rolle im Kontext der Professionalisierung von Lehrkräften in Deutschland, da er als strategisches Instrument zur Förderung der digitalen Kompetenz in der Bildung dient. Insgesamt trägt der DigCompEdu-Rahmenplan wesentlich zur Professionalisierung von Lehrkräften bei, indem er Werkzeuge und das Wissen an die Hand gibt, um in einer zunehmend digitalen Bildungslandschaft erfolgreich zu sein. Er unterstützt die Lehrkräfte dabei, ihre Rolle als Vermittler von Wissen und digitalen Fähigkeiten zu stärken und somit die Bildungsqualität nachhaltig zu verbessern:
Standardisierung der digitalen Kompetenz: Der Rahmenplan bietet eine einheitliche Grundlage zur Bewertung und Entwicklung digitaler Kompetenzen von Lehrkräften. Dies hilft, einheitliche Standards in der Lehrerfortbildung zu etablieren, was zu einer höheren Qualität der digitalen Bildung führt.
Unterstützung bei der Entwicklung digitaler Kompetenzen: Der DigCompEdu korreliert mit der Strategie „Bildung in der digitalen Welt“, indem er klare Leitlinien für die Integration digitaler Technologien in den Unterricht bietet.
Förderung der kontinuierlichen beruflichen Entwicklung: Der Rahmenplan ermutigt Lehrkräfte, sich kontinuierlich weiterzubilden und ihre digitalen Fähigkeiten zu verbessern. Dies ist entscheidend, um mit den schnellen technologischen Entwicklungen Schritt zu halten und innovative Lehrmethoden zu entwickeln.
Verbesserung der Unterrichtsqualität: Durch die Anwendung des Rahmenplans können Lehrkräfte digitale Werkzeuge effizienter und ganzheitlicher nutzen, um den Unterricht interaktiver und ansprechender zu gestalten. Dies trägt zur Verbesserung der Lernergebnisse und zur Motivation der Schüler bei.
Anpassung an die Bedürfnisse der Lernenden: Der Rahmenplan betont die Bedeutung der Förderung der digitalen Kompetenz der Lernenden vor dem Hintergrund ihrer Lebenswelt. Lehrkräfte werden darin unterstützt, Schüler auf die Herausforderungen der digitalen Welt vorzubereiten, was deren Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessert.
Förderung der Zusammenarbeit und des Austauschs: Der DigCompEdu fördert die Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften von verschiedenen Bildungseinrichtungen. Dies erleichtert den Austausch bewährter Praktiken und die Entwicklung gemeinsamer Strategien zur Verbesserung der digitalen Bildung.