Digitale Dienste
Informationsportal

Niemand lebt für sich allein. Menschen brauchen die soziale Interaktion mit anderen. Gleichzeitig bringt Gemeinschaft immer auch Reibungspunkte mit sich. Die Frage, wie wir gut zusammenleben, müssen wir in unterschiedlichem Kontext immer wieder neu diskutieren. Was ist Demokratie und warum brauchen wir sie? Wie entstehen Missverständnisse? Wie streiten wir, ohne andere zu verletzen? Wie leben Menschen in verschiedenen Religionen zusammen? Um diese und viele andere Fragen geht es bei der Aktion Schulstunde 2022, die sich dem komplexen Thema in drei Bereichen nähert: „Werte", „Teilhabe" und „Menschen".
Kinder lernen mit der Protagonistin Celia, wie wichtig Gemeinschaft und Teilhabe sind. Sie befassen sich mit ehrenamtlichem Engagement und bekommen Tipps, wie sie Konfliktsituationen meistern können. Sie werden angeregt, in der Klasse ein Umweltschutzprojekt durchzuführen oder einen Flashmob zu veranstalten, um auf Probleme aufmerksam zu machen, die ihnen am Herzen liegen. In einem Bewegungsspiel lernen sie, sich blind zu verständigen, und ein Experte erklärt ihnen, wie sie mit Kriegen und Katastrophen umgehen können.
Ein bleibendes Angebot zum Nachdenken, Schlauwerden und gemeinsamen Erleben – fächerübergreifend und für den inklusiven Unterricht.
Das neue Angebot finden Sie unter:
https://www.rbb-online.de/schulstunde-wir-gesucht/

![]() | Originalbild von Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) /Lizenz: Keine Lizenz | ![]() |

„Mit Stempel und Unterschrift“ ermöglicht Schülerinnen und Schülern ab der 9. Klasse eine eigenständige Auseinandersetzung mit der Geschichte der NS-Zwangsarbeit. Das Angebot eignet sich insbesondere für die Sekundarstufe II und wird ab 16 Jahren empfohlen.
Im Mittelpunkt stehen 20 historische Dokumente, darunter Arbeitskarten, Meldeunterlagen und Briefe. Anhand dieser Quellen erschließen die Lernenden die Lebenswege ehemaliger Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter. Sie untersuchen die Aussagekraft der Dokumente, ordnen einzelne Informationen ein und setzen sie zu einem größeren historischen Zusammenhang zusammen. Dabei geht es auch um die Frage, welche Perspektiven die Dokumente sichtbar machen und welche Informationen darin fehlen.
Für Lehrkräfte, Dozierende, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie Mitarbeitende von Bildungs- und Erinnerungseinrichtungen steht auf der
EVZ Academy ein begleitender Workspace zur Verfügung. Der Onlinekurs vermittelt historische Hintergründe zur Geschichte und Nachgeschichte der NS-Zwangsarbeit, Grundlagen der Quellenkritik, didaktische Zugänge und Anregungen für die Verbindung mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen. Die Inhalte können im eigenen Tempo bearbeitet werden.
Ergänzend umfasst der Workspace didaktische Handreichungen mit ausgearbeiteten Stundenabläufen, Methoden und Materialien für unterschiedliche Lernsettings. In einer Online-Veranstaltungsreihe werden die Materialien gemeinsam erprobt und weiterentwickelt. Die Webinare vertiefen ausgewählte Themen und ermöglichen den Austausch über Erfahrungen aus der Bildungsarbeit.
Die Quellenwerkstatt, der Onlinekurs, die didaktischen Materialien und die Webinare sind kostenfrei.

![]() | Originalbild von Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow /Lizenz: Keine Lizenz | ![]() |

auf den Seiten des Instituts.
online genutzt werden. Auf der Webseite gibt es die einzelnen Kapitel zum Download sowie alle Multimedia-Inhalte und Zusatzmaterialien.