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Inhaltlich verantwortlich: Redaktion bildung-lsa.de
Eingestellt am: 15.08.2023
Stand vom: 25.06.2025

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Eine starke Demokratie, die neben demokratisch kontrollierten staatlichen Organen und Strukturen vor allem aus Menschen besteht, die demokratische Werte verinnerlicht haben und diese leben, ist eine wichtige zivilisatorische Errungenschaft - und gleichermaßen der beste Schutz vor Diskriminierung, Ausgrenzung, gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, (politischer) Gewalt und antidemokratischen Bestrebungen. 

 

Eine demokratische Schulkultur ist durch demokratische Werte und Kommunikationsformen geprägt, durch Anerkennung, Partizipation und Verantwortung, Bildungsgerechtigkeit und Toleranz. Die demokratischen Werte zu vermitteln und zugleich erlebbar zu machen, ermöglicht Lernen auf der Wissens- und der Persönlichkeitsebene.

 


Shoa Stories
Inhaltlich verantwortlich: Karina Kunze
Eingestellt am: 24.02.2026
Stand vom: 25.02.2026

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Screenshot_2026_02_25_at_16_13_54_Short_Videos_on_Holocaust_SHOAH_STORIES.png Mit SHOAH STORIES startete im Januar 2026 die erste Bildungsplattform, die Lehrkräfte dabei unterstützt, die Geschichte der Shoah mit Hilfe von Kurzvideos jugendgerecht zu vermitteln. Die Kurzvideos wurden zuvor auf Social-Media-Plattformen wie TikTok und anderen veröffentlicht.

 

Über die Website erhalten Lehrkräfte und Lernende einen zentralen Zugang zu den Kurzvideo-Kanälen von mehr als 20 teilnehmenden Gedenkstätten und Museen weltweit. Sie stellt die Videos mit pädagogisch aufbereiteten Materialien in mehreren Sprachen für den Unterricht zur Verfügung. Damit bietet SHOAH STORIES ein seriöses, niedrigschwelliges und motivierendes Instrument, um die Erinnerung an die Shoah auf respektvolle, historisch fundierte und jugendgerechte Weise in den digitalen Lebenswelten junger Menschen zu verankern.

 

Das Projekt wird vom Anne Frank Zentrum in Kooperation mit PARTNERS PARTNERS & COMPANY, Scholz & Friends und der Hebräischen Universität Jerusalem durchgeführt und von der Alfred Landecker Foundation finanziert. 


Neuer Erlass stärkt politische Bildung an Schulen in Sachsen-Anhalt
Inhaltlich verantwortlich: Redaktion bildung-lsa.de
Eingestellt am: 24.02.2026
Stand vom: 24.02.2026

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Ein neuer Erlass des Bildungsministeriums Sachsen-Anhalt stärkt die politische Bildung an Schulen und schafft rechtssichere Regeln für parteipolitische Werbung sowie für Besuche von Politikerinnen und Politikern.

 

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Der Erlass ( hier im Wortlaut zum Download verfügbar) ist mit der Veröffentlichung in der Februarausgabe des Schulverwaltungsblatts in Kraft getreten und ersetzt die bisherige Handreichung. Ziel ist es, Schulleitungen und Lehrkräften eine rechtssichere und praxisnahe Orientierung für politisch sensible Situationen zu geben und die Schule als Ort demokratischer Bildung zu stärken. Bildungsminister Jan Riedel betont, dass Lehrkräfte Haltung zeigen müssen, wenn es um die Werte der freiheitlich-demokratischen Grundordnung geht. Das sei kein parteipolitisches Handeln, sondern Teil des Bildungs- und Erziehungsauftrags.

 

Ein zentraler Bezugspunkt des Erlasses ist der Beutelsbacher Konsens, der ausdrücklich als verbindlicher Maßstab politischer Bildung in Sachsen-Anhalt verankert wird. Damit gelten die Grundsätze, dass keine Indoktrination stattfinden darf und die eigenständige Urteilsbildung von Lernenden im Mittelpunkt steht. Politische, gesellschaftliche und wissenschaftliche Kontroversen sollen im Unterricht dementsprechend dargestellt werden. Politische Bildung soll insbesondere dazu befähigen, eigene Positionen zu entwickeln und sich am politischen und gesellschaftlichen Leben zu beteiligen.

 

Der Erlass stellt zugleich klar, dass parteipolitische Neutralität nicht mit politischer Indifferenz gleichzusetzen ist. Lehrkräfte sind demnach berechtigt und verpflichtet, für die Werte der freiheitlich-demokratischen Grundordnung einzutreten. Menschenwürde, Gleichberechtigung, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit werden als verfassungsrechtlich verbürgte Grundwerte beschrieben, die nicht als parteipolitische Positionen zu behandeln sind. Diskriminierende, rassistische oder demokratiefeindliche Äußerungen sollen im schulischen Kontext nicht unkommentiert stehen bleiben, sondern eingeordnet und kritisch reflektiert werden.

 

Für parteipolitische Werbung auf dem Schulgelände formuliert der Erlass klare Grenzen. Grundsätzlich unzulässig sind demnach unter anderem das Verteilen oder Auslegen von Flyern, Plakaten und Wahlkampfmaterialien sowie parteipolitische Kampagnen oder Aktionen auf dem Schulgelände. Möglich bleiben Unterrichts- und Schulveranstaltungen, in denen politische Inhalte sachlich behandelt, didaktisch eingebettet sowie im Sinne des Beutelsbacher Konsenses vorbereitet und nachbereitet werden.

 

Besuche von Politikerinnen und Politikern werden als wichtiger Bestandteil politischer Bildung anerkannt, wenn sie pädagogisch eingebunden sind. Der Erlass sieht vor, dass solche Besuche vor- und nachbereitet werden, unterschiedliche politische Perspektiven berücksichtigt werden und die didaktische Verantwortung bei der Lehrkraft liegt. Über das Schuljahr hinweg soll auf Ausgewogenheit zwischen verschiedenen politischen Positionen geachtet werden. In den letzten vier Unterrichtswochen vor einer Wahl sind parteipolitische Einzelveranstaltungen an Schulen unzulässig.

 

Verfassungsfeindliche, rassistische oder menschenverachtende Positionen sind nicht als legitime Alternativen darzustellen. Schulen erhalten hierzu Beratungs- und Unterstützungsangebote durch das Ministerium für Bildung, das Landesschulamt und die Landeszentrale für politische Bildung.


Kompetenzstelle Eltern und Rechtsextremismus: neue Website und Handlungsleitfaden für Schulen
Inhaltlich verantwortlich: Karina Kunze
Eingestellt am: 09.02.2026
Stand vom: 13.02.2026

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miteinander_logo_cmyk_1000px_transparent.png Rechtsextreme und demokratiefeindliche Vorfälle stellen pädagogische Fachkräfte zunehmend vor Herausforderungen. Als Reaktion darauf hat die Kompetenzstelle Eltern und Rechtsextremismus (KER) zwei praxisnahe Angebote veröffentlicht.

 

Mit der überarbeiteten Website  rexbegegnen.de steht das bisher interne Online-Portal nun öffentlich zur Verfügung. Die Seite unterstützt den Umgang mit Rechtsextremismus in Pädagogik und Familie und bündelt Fallbeispiele, Hinweise auf Beratungsstellen, erprobte pädagogische Methoden sowie eine Materialsammlung mit Broschüren, Literatur und konkreten Ansätzen für Prävention und Intervention.

 

Ergänzend liegt ein  Handlungsleitfaden für den Umgang mit Rechtsextremismus an Schulen vor. Er dient als Orientierung für akute Konfliktfälle und für die demokratiebildende Arbeit im Schulalltag. Der Leitfaden beschreibt strukturierte Schritte für die unmittelbare Reaktion auf Vorfälle und für Maßnahmen im Anschluss, ordnet fachliche und rechtliche Fragen ein und gibt Impulse für eine nachhaltige Präventionsarbeit.


Anne Frank Tag 2026: »Geschichte erzählen« – Bundesweiter Schulaktionstag am 12. Juni
Inhaltlich verantwortlich: Redaktion bildung-lsa.de
Eingestellt am: 19.01.2026
Stand vom: 19.01.2026

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Originalbild von Anne Frank Zentrum, Gregor Zielke /Lizenz: Keine Lizenz
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Am 12. Juni 2026 findet der bundesweite Anne Frank Tag unter dem Motto »Geschichte erzählen« statt. Der Aktionstag richtet sich an Schulen und thematisiert in diesem Jahr weniger bekannte Schicksale im Nationalsozialismus. Das Anne Frank Zentrum stellt dafür kostenfreie Lernmaterialien bereit. Schulen sind eingeladen, rund um den Geburtstag von Anne Frank eigene Projekte und Aktionen gegen Antisemitismus und Rassismus umzusetzen.

 

Am 20. Januar 2026 beginnt um 14 Uhr eine digitale Infoveranstaltung für Lehrkräfte, die in Kooperation mit »Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage« angeboten wird. Die Anmeldung zum Anne Frank Tag läuft vom 7. Januar bis zum 28. Februar 2026. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich   auf der Webseite des Anne Frank Tags .

 

Der Anne Frank Tag wird vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz gefördert und von der Kultusministerkonferenz empfohlen.


Verwaltung macht Schule: Digitale Unterrichtsmaterialien zu Demokratie und Staatsaufbau
Inhaltlich verantwortlich: Redaktion bildung-lsa.de
Eingestellt am: 04.06.2025
Stand vom: 04.06.2025

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Das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt bietet Lehrkräften umfassende digitale Unterrichtsmaterialien zu den Themen Demokratie, Staatsaufbau und wirtschaftspolitische Entscheidungen an.

 

vlcsnap_2025_06_04_15h52m32s780.png Diese Materialien sind in Form von Filmen und begleitenden Unterrichtseinheiten verfügbar und sollen Schülerinnen und Schülern vermitteln, wie unser gesellschaftliches Zusammenleben funktioniert, wie Gesetze entstehen und umgesetzt werden, was unter Gewaltenteilung zu verstehen ist und wie demokratische Entscheidungen getroffen werden.

 

Anhand von drei Beispielen wird erklärt, wie in Deutschland demokratische Entscheidungen zustande kommen und wie verschiedene Institutionen wie Ministerien, Verwaltung, Gerichte, Unternehmen und Bürgerinnen und Bürger zusammenwirken. Die Themen umfassen Planfeststellung, Naturschutz und die Europäische Wasserrahmenrichtlinie. Zu jedem Thema gibt es eine komplett ausgearbeitete Unterrichtseinheit mit Verlaufsplanung, Einführung, Film, begleitendem Skript, Rollenkarten, Argumentationspapier, Lückentext als Lernkontrolle und Feedbackbogen.

 

Interessierte Lehrkräfte können die Materialien per E-Mail an pressestelle@lvwa.sachsen-anhalt.de anfordern. Weitere Informationen sind  auf der Webseite des Landesverwaltungsamtes Sachsen-Anhalt zu finden.


Unterrichtsmaterialien zur SED-Diktatur in Sachsen-Anhalt
Inhaltlich verantwortlich: Redaktion bildung-lsa.de
Eingestellt am: 19.02.2025
Stand vom: 19.02.2025

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Originalbild von Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur /Lizenz: Keine Lizenz
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Der Landesbeauftragte für die Aufarbeitung der SED-Diktatur in Sachsen-Anhalt stellt Publikationen als Unterrichtsmaterialien bereit.

 

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Die Publikation "MENSCHEN RECHT FREIHEIT PROTEST. Der Aufstand vom 17. Juni 1953 in Sachsen-Anhalt" bietet pädagogisches Material zur gleichnamigen Plakatausstellung. Erstellt von Änne Lauckner und Christian Herzfeld, umfasst das Werk 71 Arbeitsblätter, die in verschiedenen Schwierigkeitsstufen verfügbar sind. Dies ermöglicht einen flexiblen Einsatz in unterschiedlichen Schultypen und im binnendifferenzierten Unterricht. Plakat-Sets der Ausstellung können kostenfrei beim Landesbeauftragten per E-Mail an info@lza.lt.sachsen-anhalt.de für Schulen und Bildungseinrichtungen angefordert werden. Die Publikation ist  auf dem Dokumentenserver Zenodo zum Download verfügbar.

 

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Die zweite Publikation "Die DDR ist Geschichte" ist eine Handreichung für den Unterricht zur DDR-Geschichte, konzipiert für die Klassenstufen 10 bis 12 sowie Berufsschulen. Basierend auf den Erfahrungen von Annette Hildebrandt und Lothar Tautz, bietet sie einen modularen Aufbau mit Arbeitsblättern und Unterrichtsvorschlägen. Begleitende Filme und Audios sind über die Plattform emuTUBE abrufbar. Die Themenschwerpunkte umfassen unter anderem den Mauerbau, die SED und Staatssicherheit sowie die Friedliche Revolution. Die Publikation ist ebenfalls  auf dem Dokumentenserver Zenodo zum Download verfügbar.