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Bildung für nachhaltige Entwicklung – 17 Ziele mit Dokumentarfilm im Unterricht vermitteln
Inhaltlich verantwortlich: Florian Galbarz
Eingestellt am: 11.07.2024
Stand vom: 11.07.2024

Dieses Medium ist freies Lern- und Lehrmaterial im Sinne der UNESCO-Initiative Open Educational Ressources (OER) Details zu OER. Sie dürfen diesen Beitrag entsprechend oben angegebener Lizenz verwenden, wenn Sie folgende Quellenangabe benutzen:
Florian Galbarz auf dem Bildungsserver Sachsen-Anhalt (http://www.bildung-lsa.de/index.php?KAT_ID=16304#art44923)
Open Educational Resources

Beitrag eingestellt von: Herr Florian Galbarz
Telefon:
E-Mail: florian.galbarz@sachsen-anhalt.de

Viele Lehrkräfte arbeiten daran, das Thema Nachhaltigkeit in den Unterricht zu integrieren. Es ist allerdings gar nicht so einfach, Schülerinnen und Schülern diese komplexe Materie anschaulich zu vermitteln, denn die Agenda 2030, bzw. die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der UN umfassen so viele große Themen wie "Frieden" und "Stärkung der Demokratie", "Kampf gegen Hunger, Armut und Ungleichheit" und "Maßnahmen zum Klima- und Artenschutz" etc. Formuliert wurde die Agenda 2030 von den Vereinten Nationen (UN) als Weltzukunftsvertrag, um sicherzustellen, dass nachhaltige Entwicklungen auf ökonomischer, sozialer und ökologischer Ebene eingeleitet und gefördert werden. Und die Zeit drängt. Nur wenn Politik, Unternehmen und Institutionen, aber auch jeder einzelne Mensch sich jetzt für mehr Nachhaltigkeit engagieren, können auch die Kinder und Jugendlichen von heute als Erwachsene in einer nachhaltigen, gerechten Welt leben.

Dokumentarfilme eignen sich besonders gut dafür, das Thema Nachhaltigkeit anschaulich in den Unterricht zu integrieren. Sie öffnen Horizonte, ermöglichen Einblicke in andere Lebensrealitäten und können Schülerinnen und Schüler angesichts der schwierigen Situation auch stärken und inspirieren, indem sie den Fokus auf Menschen und Beispiele legen, die heute schon zeigen, wie eine Transformation zu mehr Nachhaltigkeit gelingen kann.

Diese Fortbildung vermittelt den Teilnehmenden, wie Dokumentarfilme in der Schule zur Vertiefung und Veranschaulichung des Themas Nachhaltigkeit eingesetzt und analysiert werden können. Dabei werden im Laufe des Tages eine Reihe von Dokumentarfilmen vorgestellt, die sich verschiedenen Unterthemen der Agenda 2030 widmen.

Im Zentrum der Fortbildung steht der Dokumentarfilm „Monobloc“ (Hauke Wendler, DE 2021), der am Beispiel des meistverkauften Möbelstücks der Welt – des Monobloc-Plastikstuhls – eine Geschichte über Globalisierung, Kapitalismus und weltweite Ungleichheit erzählt. Am Beispiel eines weltweit bekannten Alltagsgegenstands können Schülerinnen und Schüler nachvollziehen, wie Globalisierung praktisch funktioniert und welche ganz unterschiedlichen Folgen sie an unterschiedlichen Orten der Welt haben kann. Der Film ist kurzweilig und schwungvoll, ohne die Komplexität des Themas zu unterschätzen und dürfte für Lehrkräfte der Fächer Geographie, Sozialkunde, Kunst, Ethik und Deutsch besonders interessant sein.

„Monobloc“ wird im Rahmen der Fortbildung gemeinsam gesichtet. Im Anschluss werden wir am praktischen Beispiel filmerschließende und -analytische Methoden selbst ausprobieren bzw. entwickeln. Dazu gehören Aufgaben zur Vorbereitung der Filmsichtung (z. B. die Arbeit mit Beobachtungsaufgaben) und Methoden der Filmanalyse in der Nachbereitung (z. B. Analysen von Einzelszenen, die den Fokus auf thematische und filmsprachliche Schwerpunkte legen, kreative und weiterführende Aufgaben). Dabei geht es darum, den Film nicht nur als Container für einen Inhalt zu begreifen, sondern auch als subjektives Werk ernst zu nehmen und Erzählhaltung und -intention ganz bewusst in die Analyse mit einzubeziehen.

Das Ziel der Fortbildung ist die Vermittlung einfacher filmanalytischer Methoden, die die Teilnehmenden auch für die Implementierung und Analyse weiterer Filme in den Unterricht nutzen können.

 

Dozentin:

Luc-Carolin Ziemann, Filmvermittlerin (u. a. DOK Leipzig, Vision Kino, Bundeszentrale für politische Bildung)

 

11.09.2024, 09:30 bis 16:30 Uhr
Ort: Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung (LISA), Halle (Saale), Riebeckplatz 9

 

Anmeldung via elTIS:  Fortbildungsnummer 24L3000203


Filmpädagogische Methoden – Eine Einführung (Online)
Inhaltlich verantwortlich: Florian Galbarz
Eingestellt am: 10.04.2024
Stand vom: 11.07.2024

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Florian Galbarz auf dem Bildungsserver Sachsen-Anhalt (http://www.bildung-lsa.de/index.php?KAT_ID=16304#art44635)
Open Educational Resources

Beitrag eingestellt von: Herr Florian Galbarz
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E-Mail: florian.galbarz@sachsen-anhalt.de

Wie kann ich meine Klasse auf den Kinobesuch vorbereiten, auch wenn ich den Film noch nicht gesehen habe? Welche Vorbereitungen sind notwendig, um die Wahrnehmung im Kino zu schärfen? Mit welchen Methoden kann ich die Eindrücke des Kinobesuchs – in thematischer und filmästhetischer Hinsicht – strukturieren und Hilfestellungen zum Erschließen des Films geben? Wo erhalte ich weiteres Material?

Diese Online-Fortbildung gibt Tipps für die Arbeit mit Filmen im Unterricht. Dabei ist besonders wichtig, dass diese nicht nur als Gesprächsanlass eingesetzt werden. Stattdessen steht die genaue Beobachtung und Beschreibung der Filmgestaltung und Filmwirkung im Mittelpunkt.

Die Fortbildung richtet sich an Lehrkräfte aller Schularten und Jahrgangsstufen und stellt exemplarische Methoden vor, die die grundsätzliche Sensibilisierung der Wahrnehmung (auch ohne Fachtermini) zum Ziel haben. Vorkenntnisse der Filmanalyse sind nicht erforderlich. Erwartet wird nur Interesse an filmischen Ausdrucksformen und dem gemeinsamen Gespräch darüber.
 

 

Dozent:

Stefan Stiletto, Autor und Filmvermittler

 

24.09.2024, 15:30 bis 18:00 Uhr
Ort: BigBlueButton-Videokonferenz

Bitte beachten Sie, dass eine Teilnahme an der Fortbildung ausdrücklich nur mit Mikrofon und freigeschalteter Kamera möglich ist.

 

Anmeldung via elTIS:  Fortbildungsnummer 24L3000213

 

Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit Vision Kino – Netzwerk für Film- und Medienkompetenz und dem Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM) statt.


Kurzfilme im Unterricht der Primarstufe
Inhaltlich verantwortlich: Florian Galbarz
Eingestellt am: 12.12.2022
Stand vom: 11.07.2024

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Florian Galbarz auf dem Bildungsserver Sachsen-Anhalt (http://www.bildung-lsa.de/index.php?KAT_ID=16304#art42299)
Open Educational Resources

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E-Mail: florian.galbarz@sachsen-anhalt.de

Filmbildung ist ein wichtiger Teil einer umfassenden Medienbildung, denn Film ist immer noch das narrative Leitmedium von Kindern und Jugendlichen. Ob im Kino, auf privaten Bildschirmen oder in kürzeren Formaten auf Internet-Plattformen, Filme schaffen Zugänge zur Welt und zur Entwicklung der eigenen Identität. Diese Potenziale zu eröffnen und Grundlagen dafür in Form von Wissen und Kompetenzen zu vermitteln, ist Bestandteil verschiedener Unterrichtsfächer. Insbesondere kurze Filme eignen sich dafür hervorragend, da sie ihren Inhalt prägnant darstellen, zeitlich flexibel einsetzbar sind und mehrfach gesichtet werden können.

In dieser Fortbildung erarbeiten wir anhand von einigen sehr unterschiedlichen, künstlerischen Kurzfilmen konkrete Unterrichtsideen für Filmbildung in der Primarstufe. Dabei betrachten wir Inhalte und Themen der Beispiele, die filmische Form und ihre Wirkung sowie mögliche Methoden, durch die sich die Kinder anschließend kreativ mit den Kurzfilmen auseinandersetzen können.

Zielgruppe dieser Fortbildung sind Lehrkräfte der Klassenstufen 1 bis 4, Vorerfahrungen mit dem Einsatz von Filmen im Unterricht sind nicht notwendig. Die in der Fortbildung vorgestellten Filme können anschließend im Unterricht eingesetzt werden. Anknüpfungspunkte dafür finden sich im Lehrplan u. a. in den Anforderungen „über digitale Bilderfahrungen (z. B. Film, Video, Computerspiele, Foren) berichten“ sowie „Medien und ihre Wirkungen beschreiben und kriterienorientiert reflektieren“.

Diese Fortbildung behandelt nicht die Erstellung von eigenen Kurzfilmen im Unterricht. Gleichwohl werden zu einigen der Filme Hinweise gegeben, wie Schülerinnen und Schüler sich filmisch mit ihnen auseinandersetzen könnten.

 

 

Dozent:

Florian Galbarz, LISA

 

09.11.2024, 9 bis 16 Uhr

Ort: Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung (LISA), Halle (Saale), Riebeckplatz 9

 

Anmeldung via elTIS:  Fortbildungsnummer 24L3000204

 

oder

 

31.01.2025, 9 bis 16 Uhr

Ort: Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung (LISA), Magdeburg, Am alten Theater 4

 

Anmeldung via elTIS:  Fortbildungsnummer 24L3000212


Online-Angebote
Inhaltlich verantwortlich: Florian Galbarz
Eingestellt am: 02.08.2022
Stand vom: 11.07.2024

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Florian Galbarz auf dem Bildungsserver Sachsen-Anhalt (http://www.bildung-lsa.de/index.php?KAT_ID=16304#art41810)
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Beitrag eingestellt von: Herr Florian Galbarz
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E-Mail: florian.galbarz@sachsen-anhalt.de

Hier finden Sie kostenfreie Angebote zur selbstständigen Fortbildung, die von anderen Akteuren der Filmbildung veröffentlicht wurden.

 

Fortbildung Anbieter und Link

Filmbildung – Ein Leitfaden

Warum ist Filmbildung wichtig? Wie wähle ich die richtigen Filme für Bildungskontexte aus, und mit welchen analytischen und kreativen Methoden kann man sich Filmen nähern? Wie konzipiere und implementiere ich ein eigenes Filmbildungsprogramm?

Diese und weitere Fragen beantwortet dieser Kurs in Form einer interaktiven Webseite.

 Vision Kino

Filme im Unterricht

In drei Videos (Gesamtlänge ca. 35 Minuten) erklärt Filmvermittlerin Luc-Carolin Ziemann die wichtigsten Grundlagen zur Arbeit mit Filmen im Unterricht. Von der richtigen Filmauswahl, über Sichtungsaufgaben bis hin zur Nutzung von Unterrichtsmaterial.

 SchulKinoWochen Sachsen