Digitale Dienste
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Kinderwebsite „Crocos Geheimlabor“ ist ab sofort erreichbar und richtet sich an Grundschulkinder im Alter von acht bis zehn Jahren.
Das kosten- und werbefreie Angebot der Stiftung Kinder forschen und der Stiftung Lesen lädt dazu ein, naturwissenschaftliche Phänomene zu entdecken und dabei Freude am Lesen zu entwickeln. Die Website eignet sich für den Einsatz im Ganztag und im Unterricht und bietet einen sicheren digitalen Lernort.
In „Crocos Geheimlabor“ tauchen Kinder selbstständig und spielerisch in die Welt von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik ein. Sie können interaktiv forschen, digitale Magazine durchstöbern, Rätsel lösen oder sich Texte vorlesen lassen. Das Angebot spricht sowohl Kinder an, die gerne lesen, als auch diejenigen, die lieber experimentieren und forschen.
Die Website bietet einen einfachen Zugang zu Themen wie Tierreich, Zeit oder Weltall. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, da der Einstieg über die kindliche Neugier gelingt. Das Angebot ergänzt Ganztags- und Hortangebote, den Sachunterricht, die Leseförderung oder Forschungszeiten. „Crocos Geheimlabor“ ist ein datenschutzkonformer Online-Lernraum, der die selbstständige Nutzung digitaler Angebote fördert.
Die Initiative „MINT- und Leseförderung“ wurde von der
Stiftung Kinder forschen und der
Stiftung Lesen ins Leben gerufen. Im Mittelpunkt steht das Kindermagazin „echt jetzt?“, das von Unterrichtsmaterialien begleitet wird. Die Initiative wird seit 2020 von der Dieter Schwarz Stiftung unterstützt. Die Entwicklung der Kinderwebsite als Modellprojekt für den Ganztag wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

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Für die pädagogische Arbeit stellt die Stiftung Kinder forschen kostenloses, altersgerechtes Aktionsmaterial bereit. Dazu gehören eine Sonderausgabe des Magazins „Forscht mit!“, ein Wimmelposter mit Augmented-Reality-Elementen für einen digitalen Blick in den menschlichen Körper, Aktionskarten mit Forschungsaufgaben sowie ein Stickerbogen. Zur Vorbereitung steht außerdem der Online-Kurs „Von Kopf bis Fuß – den eigenen Körper entdecken“ zur Verfügung; ergänzend veröffentlicht die Aktion monatlich eine Forschungsidee auf der Website der MINTmachtage.
Das Aktionsmaterial kann über die
Website der MINTmachtage bestellt werden.

Bis zum 31. Mai 2026 können Schulen sich für die Siegel „MINT-freundliche Schule“ und „Digitale Schule“ bewerben. Diese Auszeichnungen ehren Schulen, die einen Schwerpunkt auf MINT-Bildung legen und ihre Digitalisierungskompetenzen ausbauen.
Die „MINT-freundlichen Schulen“ sollen für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Unternehmen erkennbar und von der Wirtschaft anerkannt sein. Die Ehrung erfolgt durch bundesweite Partner der Initiative, oft in Zusammenarbeit mit Landesarbeitgebervereinigungen und Bildungswerken der Wirtschaft. Schulen, die sich bewerben, füllen einen standardisierten Katalog mit 14 MINT-Kriterien aus.
Das Projekt
„Digitale Schule“ ist aus der Auszeichnung „MINT-freundliche Schule“ hervorgegangen und bietet ein eigenständiges Qualitäts-Signet für die Breite der deutschen Schullandschaft. Bisher haben sich rund 700 Schulen erfolgreich beworben. Ein „Leitfaden für digitale Schulen“, entwickelt unter der Leitung der Gesellschaft für Informatik, unterstützt Schulen bei der Selbsteinschätzung und Profilierung im Bereich Digitalisierung.
Die Ehrung als „Digitale Schule“ hat eine Gültigkeit von drei Jahren. In dieser Zeit werden die Schulen auf der Webseite der Initiative gelistet und im Dashboard der ausgezeichneten Schulen präsentiert. Nach drei Jahren ist eine erneute Bewerbung erforderlich, um das Signet zu behalten.
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Bewerbung finden sich auf der Webseite der Initiative
„MINT Zukunft schaffen!“.

Die Deutsche Telekom Stiftung engagiert sich bundesweit für bessere Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Mit einem Kapital von 150 Millionen Euro gehört sie zu den großen Unternehmensstiftungen in Deutschland.
Ziel ist es, junge Menschen für MINT-Themen zu begeistern und sie auf die Anforderungen der digitalen Welt vorzubereiten. Aktuell sind drei Ausschreibungen für Schulen gestartet, die praxisnahe Projekte im Bereich Technik und Berufsorientierung fördern.
Die
Junior-Ingenieur-Akademie richtet sich an Schulen mit gymnasialer Mittelstufe, die ab dem Schuljahr 2026/2027 das Modell als Wahlpflichtfach für die Klassen 8 und 9 einführen möchten. Das Projekt verbindet theoretisches Wissen mit praktischen Projekten, etwa zur App-Entwicklung oder Solartechnik, und unterstützt eine frühe Studien- und Berufsorientierung.
Das
Projekt Technik Scouts fördert Jugendliche, die ihre Schule bei technischen Aufgaben unterstützen, etwa bei der Verwaltung von Endgeräten oder der Gestaltung von Webseiten. Technik Scouts und ihre Lehrkräfte nehmen an einer jährlichen Netzwerktagung mit Workshops und Austauschformaten teil.
Mit dem
Projekt MINT-Berufsorientierung werden Schulen unterstützt, Lernangebote zu entwickeln, die Schülerinnen und Schüler für MINT-Berufe begeistern und ihre Kompetenzen stärken. Die Pilotphase startete im Sommer, eine Bewerbung ist jederzeit möglich.

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FIRST LEGO League Challenge ist ein Forschungs- und Roboterwettbewerb für 9-16-jährige Schülerinnen und Schüler in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Jedes Jahr arbeiten die Teilnehmenden im Team (2 bis 10 Teilnehmende) sowie im Klassenverband mehrere Wochen wie echte Ingenieurinnen und Ingenieure an einem gemeinsamen Projekt. Das jährlich wechselnde Thema des Wettbewerbs orientiert sich an aktuellen Entwicklungen in Wissenschaft und Technik (z. B. Klimawandel, Ressource Wasser, Stadtentwicklung, Energie der Zukunft etc.). Praxisorientiert planen, konstruieren und programmieren Teams und Klassen einen autonomen Roboter, forschen zum aktuellen Saisonthema und erstellen eine Präsentation ihrer Ergebnisse für den FIRST LEGO League Regionalwettbewerb.
Im Mittelpunkt der Challenge stehen die FIRST Grundwerte wie respektvoller Umgang, gemeinsames Erleben und kritisches Denken. Nach einer mehrwöchigen Vorbereitungszeit nehmen die Teams an einem regionalen Wettbewerbstag teil und präsentieren ihre Ergebnisse in den Kategorien Forschung, Robot-Game, Roboterdesign und Grundwerte. Klassen veranstalten eine schulinterne Abschlussveranstaltung.
Das Angebot wird veranstaltet vom
Hands on Technology e. V. Leipzig.

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Das Mobile Futurium gibt Schüler*innen und Lehrkräften direkt an ihrer Schule die Möglichkeit auszuprobieren, wie sich mit Hilfe von Wissenschaft, Forschung, Technologie und dem Anwenden von Zukunftsmethoden Lösungen für lokale und globale Herausforderungen entwickeln lassen. Schüler*innen laden wir ein, spielerisch die Zukunft zu erkunden. Wir motivieren sie dazu, Zukunft als Chance zu begreifen, die sie bewusst und selbstbestimmt mitgestalten können. Lehrkräfte erhalten das methodische Know-how, um Zukünftebildung in ihren Unterricht zu bringen und langfristig zu verankern.
Kern des Angebotes des Mobilen Futuriums ist die Durchführung von Workshops für Schüler*innen der Sekundarstufe I (Klasse 5-10) sowie die Weiterbildung von Lehrkräften und Schulleitungen. Die Workshops dauern 2, 4 und 6 Unterrichtsstunden. Der Wochenplan wird mit den Schulen individuell abgestimmt. Die Workshops finden in den Räumlichkeiten der Schule statt. Ziel ist es, alle Schulklassen der Klassenstufe 5-10 (bis zu 600 Schüler*innen insgesamt) zu involvieren.
Das Bildungsangebot des Mobilen Futuriums baut auf den bestehenden und erfolgreich im Publikumsbetrieb etablierten Angeboten des Futuriums auf. Themenschwerpunkte der Workshops sind Demokratie, Mobilität, Energie, Arbeit, Gesundheit und Ernährung.
Weitere Informationen zu den aktuellen Angeboten sind
auf der Website des Fututuriums zu finden. Das Angebot ist für die Schulen kostenfrei.

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Unterrichtsmaterialien von Science on Stage bieten praxisnahe Konzepte, um die 17 Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung im MINT-Unterricht aufzugreifen.
Sechs von internationalen Lehrkräften entwickelte Themen ermöglichen es, Fragen wie „Was lässt sich aus Wetterdaten ablesen?“ oder „Wie kann eine nachhaltige Stadt der Zukunft gestaltet werden?“ interaktiv mit Arbeitsblättern und Videos zu bearbeiten.
Die Materialien eignen sich für den Einsatz in der Primar- und Sekundarstufe.

Das
Medienportal der Siemens-Stiftung bietet einen offenen Zugang zu mehreren Tausend Open Educational Resources. Ohne Registrierung stehen pädagogisch geprüfte Materialien wie Grafiken, Fotos, Texte, Weblinks, interaktive Bilder und Tests zur Verfügung. Die Mediensuche ermöglicht die Eingabe freier Begriffe und eine Auswahl nach Fächern oder Klassenstufen. Alle Materialien sind unter Creative-Commons-Lizenzen veröffentlicht, die eine Nutzung im Unterricht und in der Öffentlichkeit erlauben. Die jeweils gültigen Lizenzbedingungen sind bei jedem Medium angegeben.
Im Schülerbereich des Portals finden sich Experimente, Rätsel, Tests und Lernspiele, die nach den Themenschwerpunkten Umwelt, Energie und Gesundheit geordnet sind. Auch hier handelt es sich ausschließlich um offene Bildungsmaterialien, die beispielsweise für Referate oder Präsentationen genutzt werden können.

Der Bundesverband Geothermie bietet mit Unterstützung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) ein kostenloses Schulpaket zum Thema Geothermie an.
Die
interaktiven Lernhefte richten sich an Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 13 und vermitteln, welchen Beitrag Geothermie zur Energiewende leisten kann. Die Materialien unterstützen Lehrkräfte bei der Behandlung der Themen Wärmewende und Geothermie im Unterricht. Ergänzend stehen eine Mediensammlung sowie eine Liste mit Ausflugszielen zur Verfügung.
Die vier Lernhefte sind nach Klassenstufen gestaffelt und bieten altersgerechte Informationen, Schaubilder, Aufgaben, Webquests, Videolinks und Experimente in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Die Inhalte orientieren sich an den Rahmenlehrplänen und eignen sich für fächerübergreifenden Unterricht, insbesondere in den MINT-Fächern. Darüber hinaus bestehen Anknüpfungspunkte zu Geografie, Sozialkunde und Deutsch.