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Filme, Musik, Spiele und Software: Das suchen viele Jugendliche beim Filesharing im Internet - und werden fündig. Aber ...

Filesharing – teurer Dateitausch!

 

Filme, Musik, Spiele und Software: Das suchen viele Jugendliche beim Filesharing im Internet - und werden fündig. Aber viele Inhalte sind illegal. Oftmals wissen die Jugendlichen (und Eltern) auch nicht, dass ihr Computer in das Netz eingebunden und sie dabei selbst zu Anbietern werden können! Und die Gefahr ist außerdem groß, sich einen Virus einzufangen.

Filesharing, zu Deutsch Dateitausch, bedeutet zunächst einmal das Zusenden von Dateien zwischen zwei oder mehreren Usern (Nutzer). Der Grundgedanke des Filesharing ist das vereinfachte Tauschen von Dateien, ohne so genanntes Webhosting. Ein Autor eines Textes beispielsweise muss diesen also nicht auf einem Server speichern, sondern hinterlegt ihn einfach in einem von der Tauschbörse aus zugänglichen Ordner auf der lokalen Festplatte. Nun ist der Text frei zugänglich und kann mit dem entsprechenden Programm heruntergeladen werden. Genau hier liegt der entscheidende Punkt des Filesharing. Sobald ein User den Text des Autors herunterlädt, existieren nämlich zwei Versionen. Eine auf der Festplatte des Autors und eine auf der des Users. Somit ist die Wahrscheinlichkeit höher, das Dokument herunterladen zu können, weil der Autor womöglich immer morgens online ist und der User abends. Genau dieses Prinzip des Filesharing ermöglicht ein nahezu nahtloses Bereitstellen von Dateien ohne großen Aufwand. Die Nutzer installieren ein kleines Programm, den sogenannten Client, und bestimmen selbst, was sie tauschen wollen.

Exemplarisch seien die Clients „edonkey“, „emule“, „bittorrent“ und „Kazza“ genannt. Die Art des Datenaustausches ist oft schneller als eine Direktverbindung - aber nur, wenn viele Nutzer online sind.

Die Nutzung von Tauschbörsen an sich ist nicht rechtswidrig. In den allermeisten Fällen seien die Downloads aber illegal, weil die Urheber den Netzwerk-Nutzern keine Rechte für das Anbieten oder Herunterladen der Inhalte übertragen hätten.

Die Faustregel lautet: Von Filmen und Musik, die üblicherweise gegen Geld angeboten werden, aktuell im Kino laufen oder in den Charts sind, sollte man beim Filesharing auf jeden Fall die Finger lassen.

Rechtlich unbedenklich ist die Vervielfältigung von selbst komponierten und eingespielten Liedern oder selbst gedrehten Videos. Immer mehr Inhalte oder auch Open-Source-Software seien zudem mit speziellen Lizenzen versehen, wie etwa Creative Commons (CC). CC erlaubt zum Beispiel Nutzung, Vervielfältigung und teils auch die Abänderung des Inhalts unter definierten Bedingungen.

Wer dagegen ohne Prüfung aus Filesharing-Netzwerken herunterlädt, handelt fahrlässig - und muss mit Konsequenzen rechnen, falls die Fahnder der Musik- und Filmindustrie bei illegalen Up- und Downloads die IP-Adresse des Rechners aus dem Datenstrom gefischt haben.

Meist sind die Konsequenzen zivilrechtlicher Natur. Künstler und Produktionsfirmen versuchen ihr geistiges Eigentum mit Abmahnungen, Unterlassungserklärungen und im schlimmsten Fall mit einer Schadensersatzklage zu schützen. Auch der Download eines einzelnen Liedes kann verfolgt werden.

Für Nutzer besteht beim Filesharing außerdem das Risiko, mit Schadsoftware infizierte Dateien herunterzuladen. Zudem erfordere die Client-Nutzung die Freischaltung eingehender Verbindungen in der Firewall oder auf dem Router. Der eigene PC ist so von außen direkt erreichbar, was die Gefahr eines gezielten IT-Angriffs erhöht.

 

Weitere Informationen finden sich hier:

 http://www.klicksafe.de/themen/downloaden/urheberrecht/urheberrecht-beim-filesharing-auf-tauschboersen/

 http://www.klicksafe.de/themen/downloaden/tauschboersen/

 

Jan Aschoff (MPB)

Medienpädagogische Beratung

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Autor/Rechteinhaber: Herr Michael ArndtEingestellt am:
Stand vom:
30.06.2014
21.01.2016
Autor/Rechteinhaber: Jan Aschoff
Eingestellt am:
Stand vom
30.06.2014
21.01.2016
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Jan Aschoff auf dem Bildungsserver Sachsen-Anhalt (http://www.bildung-lsa.de/index.php?KAT_ID=1563#art28977)
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SeitenanfangDer kleine Bruder "WhatsApp"
Zum Umgang mit der beliebten Smartphone App

Der kleine Bruder „WhatsApp“

 

Der kleine Bruder von Facebook - so könnte man das Programm „WhatsApp“ schon bezeichnen. Eine Familie sind die beiden Anwendungen mittlerweile ja sowieso. Gemacht wurde diese Software (App) insbesondere für Smartphones und ist bei den Schülerinnen und Schülern äußerst beliebt. Mit „WhatsApp“ können via Internet Sprach- und Textnachrichten, Fotos oder Videos an alle im Telefonspeicher befindlichen Kontakte versendet werden, welche ebenfalls diese Software nutzen. Der Austausch von Standortdaten ist auch möglich; also mitzuteilen, wo man sich gerade befindet.

Beim Installieren gleicht diese App die Telefonnummern und E-Mail Adressen im eigenen Speicher mit denen in der Gesamtdatenbank bei „WhatsApp“ ab und stellt so die Kontakte her. Der Zugriff auf das eigene Telefonbuch muss also gewährt werden, auch auf das Profilbild, sofern vorhanden. Die Personen, denen diese Telefonnummern oder E-Mailadressen gehören werden dabei nicht gefragt.

 

Worauf „WhatsApp“ noch zugreift, ist etwas unklar. Auch, ob die Rechte der versendeten Bilder und Videos auf den Betreiber (Facebook) übergehen. Wenn das so ist, dürften nur Bilder oder Videos versendet werden, an denen man die Rechte besitzt (und dann auch gleich wieder verliert). Gespeichert wird zumindest auf amerikanischen Servern. Auch der Zugriff auf das Mikrofon und das Mitschneiden von Telefongesprächen sollen möglich sein. Bisher gibt es die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGBs) von „WhatsApp“ nur auf Englisch. Ein Urteil des Berliner Landgerichtes verlangt eine Veröffentlichung auf Deutsch. Diese steht jedoch noch aus.

 

Größtes Sicherheitsrisiko ist jedoch, dass alle Daten unverschlüsselt übertragen werden. Das kann dazu führen, dass Hacker relativ problemlos auf Daten zugreifen, diese missbrauchen oder manipulieren.

 

Es bietet sich in diesem Zusammenhang also an, mit den Schülerinnen und Schülern über diese Anwendung zu reden und sie für die Sicherheit der eigenen Daten zu sensibilisieren sowie über Alternativen zu dieser App nachzudenken. Einstiegsfragen können sein:

 

-          „Muss ich alle Personen, deren Telefonnummer oder E-Mail Adresse in meinem Smartphone gespeichert sind

fragen, bevor ich bei „WhatsApp“ mitmache?“

-          „Darf ich ein Bild, welches ich selber zugeschickt bekommen habe, über „WhatsApp“ versenden?“

-          „Welche Informationen sollte man auf keinen Fall in seinem Smartphone speichern?“

 

Weiterführende Hinweise finden sich z. B. hier:

 http://www.klicksafe.de/themen/kommunizieren/instant-messenger/whatsapp/s/whatsapp/

 http://www.juuuport.de/web-thema/whatsapp/

 

 Achtung Falle! 

 

Christine Baran (MPB) / Michael Arndt

Medienpädagogische Beratung

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Autor/Rechteinhaber: Herr Michael ArndtEingestellt am:
Stand vom:
23.06.2014
21.01.2016
Autor/Rechteinhaber: Christine Baran / Michael Arndt
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23.06.2014
21.01.2016
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SeitenanfangMedienrecht im Unterricht

- Was darf ich für Unterrichtszwecke kopieren?
- Darf ich Filme und Fernsehsendungen im Unterricht zeigen?
- Darf ich eine gekaufte CD im Unterricht einsetzen?
- Was darf ich auf die Website der Schule stellen?

 

Das sind die vier Hauptfragen, mit denen Lehrerinnen und Lehrer im Unterrichtsalltag immer wieder konfrontiert und bei denen sie verunsichert sind, weil die Auslegungen der zahlreich existierenden Gesetze voneinander abweichen.

Im Folgenden ist das Allerwichtigste dazu zunächst knapp dargestellt.

 

Für diejenigen, denen das nicht genug ist, gibt es ein ausführlicheres Dossier, das wir von der Bundeszentrale für politische Bildung übernommen haben.

 

Und für alle, die es noch genauer wissen wollen, gibt es Hinweise auf drei ausführlichere Websites dazu.

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Autor/Rechteinhaber: Frau Silke GaldaEingestellt am:
Stand vom:
03.05.2011
16.07.2014
Autor/Rechteinhaber: Eingestellt am:
Stand vom
03.05.2011
16.07.2014
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SeitenanfangUnterschiedliche Auslegungen des Urheberrechts

Zum Beispiel das Urheberrecht, das die öffentliche Wiedergabe von Werken regelt und eine öffentliche erlaubnis- und vergütungsfreie Wiedergabe nicht zulässt. Die immer wieder gestellte Frage lautet: Ist der Unterricht im Klassenverband oder in der Kursstufe als öffentlich oder nicht-öffentlich anzusehen?

Darauf antworten die einschlägigen Websites bzw. Plattformen zum Medienrecht in der Schule unterschiedlich, obwohl sie sich auf denselben Paragraphen des Urheberrechts (§15 Abs.3 UhrG) beziehen.

 

Auf der anderen Seite steht die Rechtsauffassung der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung Dillingen, das in seinem Positionspapier  Medienrecht und Schule (Stand 2015) die Auffassung vertritt, dass der unmittelbare Unterricht in einer Schulklasse oder in einer vergleichbaren, für längeren Zeit unverändert bleibenden Arbeits- bzw. Neigungsgruppe nicht öffentlich sei. (S. 19) Diese Meinung findet sich auch auf dem Portal  Urheberrecht und Datenschutz in der Schule, das von der baden-württembergischen Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen eingerichtet worden ist. Gestützt wird diese Auffassung von einem  Schreiben des Kultusministeriums vom 03.03.2011 an alle öffentlichen Schulen im Land Baden-Württemberg, in dem festgestellt wird: Eine Filmvorführung innerhalb einer Klasse oder eines Kurses ist jedoch keine öffentliche Wiedergabe i. S. d. § 15 Abs.3 UrhG und mithin ohne Rechterwerb zulässig. Dies gilt auch, wenn es sich bei dem gezeigten Film um legal erworbenes Privateigentum einer Lehrkraft oder eines Schülers der jeweiligen Klasse bzw. des jeweiligen Kurses handelt.

            Dieser Auffassung angeschlossen hat sich der Landkreistag Sachsen-Anhalt in seinem Rundschreiben Nr. 082/2011 an die Landkreise in Sachsen-Anhalt (Datum: 16.02.2011). Hier wird noch einmal Bezug genommen auf den Begriff der Öffentlichkeit, der die persönliche Verbundenheit ausschließe, und es wird die Schlussfolgerung gezogen, dass an der persönlichen Verbundenheit der Mitglieder einer Schulklasse nicht gezweifelt werden könne. Dies dürfte auch in Schulformen gelten, in denen der hergebrachte Klassenverband überwiegend zugunsten eines Kurssystems aufgegeben ist, die Schüler also stundenweise immer wieder in anderer Zusammensetzung zusammenkommen.

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Autor/Rechteinhaber: Frau Sabine GrätzEingestellt am:
Stand vom:
03.05.2011
04.02.2016
Autor/Rechteinhaber: Eingestellt am:
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03.05.2011
04.02.2016
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SeitenanfangKurzfassung: Medieneinsatz im Unterricht

Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für den Medieneinsatz im Unterricht?

 

Die Lehrkraft hat somit die Wahl, sich entweder sehr vorsichtig zu verhalten oder der zweiten, großzügigerin Rechtsauslegung zu folgen. Hier die praktischen Konsequenzen für den Unterricht, bezogen auf die unterschiedlichen Medien:

 

  1. In jedem Falle dürfen Texte und Bilder aus Schulbüchern, sonstigen Printmedien und dem Internet (unter Angabe der Quelle) als Material/Arbeitsblatt in Auszügen bzw. kleinen Teilen (max. 10% des Gesamtumfangs) für den Unterricht kopiert werden, allerdings aus jedem Werk nur 1x pro Schuljahr/Klasse. Das gilt auch für Werke geringen Umfangs (Lieder, Gedichte, Erzählungen), wenn sie 20 Seiten nicht überschreiten.
  2. Notenblätter dürfen bis max. 6 Seiten Umfang für den Unterricht kopiert werden.
  3. Auch private Mitschnitte aus Funk und Fernsehen dürfen in jedem Falle nur im Umfang von max. 5 Minuten im Unterricht eingesetzt werden, da das Aufzeichnen einer ganzen Sendung ein Kopiervorgang ist, der zwar für den privaten Gebrauch zulässig ist, nicht jedoch, wenn er Erwerbszwecken dient (§ 53 UrhG) - da die Lehrkraft für das Unterrichten bezahlt wird, würde der Einsatz privater Aufzeichnungen im Unterricht mittelbar Erwerbszwecken dienen.
  4. Hingegen dürfen gemäß der großzügigeren Rechtsauffassung Lehrkräfte gekaufte und geliehene Filme sowie Musik-CD im Unterricht erlaubnis- und vergütungsfrei vorführen (vgl. hierzu die von der Uni Saarland angeführten  Fallbeispiele).
  5. In keinem Falle gilt dies für die Vorführung z. B. im Rahmen eines Filmnachmittags oder eines Tags der offenen Tür - hier handelt es sich um öffentliche Vorführungen.
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Autor/Rechteinhaber: Frau Sabine GrätzEingestellt am:
Stand vom:
03.05.2011
10.03.2014
Autor/Rechteinhaber: Eingestellt am:
Stand vom
03.05.2011
10.03.2014
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Sabine Grätz auf dem Bildungsserver Sachsen-Anhalt (http://www.bildung-lsa.de/index.php?KAT_ID=1563#art16793)
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SeitenanfangKurzfassung: Was darf man auf die Schulwebsite stellen?

Hier geht es nicht mehr nur um das Urheber-, sondern auch um Persönlichkeitsrechte, z. B. das am eigenen Bild. Ausführliches dazu gibt es unter Support. Hier nur vier Kernpunkte:

 

  1. Die Veröffentlichung von Fotos oder Videos, auf denen Schülerinnen, Schüler, Lehrkräfte oder andere Personen zu erkennen sind, bedarf der Zustimmung der abgebildeten Personen. Dies gilt auch für alle personenbezogenen Daten.
  2. Grundsätzlich gilt, dass für die Veröffentlichung von Texten, Bildern oder Videos die Zustimmung des Autors vorliegen muss. Als Autor gilt z.B. auch ein Schüler, der ein Klassenfahrt-Foto gemacht hat, das ins Netz gestellt werden soll.
  3. Allerdings gibt es inzwischen im Netz eine Reihe von Angeboten, die entweder gemeinfrei sind (weil z.B. der Autor schon 70 Jahre tot ist) und die von den Autoren zur Nutzung unter bestimmten Bedingungen freigegeben sind (wie z.B. die meisten Bilder bei Wikipedia). Welche Bedingungen das sind, erfährt man durch Symbole, die unter den Lizenzbestimmungen angegeben sind:

      

  20px_Cc_by_new.svg.png Der Name des Autors muss genannt werden.
  20px_Cc_nc.svg.png Eine Weiterverwendung für kommerzielle Zwecke ist nicht erlaubt.
  20px_Cc_nd.svg.png Das Werk darf bei der Weiterverwendung nicht verändert werden.
  20px_Cc_sa.svg.png Das Werk muss nach Veränderungen unter der gleichen Lizenz weitergegeben werden.

 

  Grundsätzlich sollte man also immer die Lizenzbestimmungen anklicken!

  1. Und natürlich ist bei Übernahmen aus dem Internet oder aus Druckwerken in jedem Falle die Quelle anzugeben!
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Autor/Rechteinhaber: Frau Sabine GrätzEingestellt am:
Stand vom:
03.05.2011
30.05.2012
Autor/Rechteinhaber: Eingestellt am:
Stand vom
03.05.2011
30.05.2012
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Sabine Grätz auf dem Bildungsserver Sachsen-Anhalt (http://www.bildung-lsa.de/index.php?KAT_ID=1563#art16797)
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SeitenanfangRechtssicherheit für Lehrkräfte beim digitalen Vervielfältigen
Vereinbarung zwischen den Kultusministerien der Länder und dem Verband Bildungsmedien sowie den Verwertungsgesellschaften VG WORT, VG Bild-Kunst und VG Musikedition aus dem Jahr 2013

 

„Schulen weiter auf dem Weg ins digitale Zeitalter“ - Rechtssicherheit beim digitalen Vervielfältigen durch neue Vereinbarung

 

Die Lehrkräfte an Schulen in Deutschland dürfen künftig urheberrechtlich geschützte Inhalte aus Büchern und Unterrichtswerken auch digital vervielfältigen und den Schülerinnen und Schülern im Unterricht zugänglich machen. Darauf einigten sich die Kultusministerien der Länder mit dem Verband Bildungsmedien sowie den Verwertungsgesellschaften VG WORT, VG Bild-Kunst und VG Musikedition.

 

Künftig dürfen 10 Prozent eines Druckwerks (maximal 20 Seiten) von Lehrkräften für die Veranschaulichung des eigenen Unterrichts eingescannt, auf Speichermedien wie USB-Sticks abgespeichert und über Träger wie Whiteboards den Schülerinnen und Schülern zugänglich gemacht werden. Bisher war dies nur analog, also von Papier auf Papier erlaubt. „Ein Meilenstein in der Unterrichtsentwicklung und eine erhebliche Erleichterung der pädagogischen Arbeit unserer Lehrerinnen und Lehrer“, so die Verhandlungsführer der Länder, Ministerialdirektor Dr. Peter Müller (Bayern) und Staatssekretärin Andrea Becker (Saarland).

 

„Somit werden die Ziele umgesetzt, die sich die drei Partner gesetzt haben: praxisorientierte digitale Nutzungsmöglichkeiten für Lehrkräfte zu schaffen und Medienbrüche im Schulalltag aufzuheben“, erklärte der Vorsitzende des Verbandes Bildungsmedien e.V., Wilmar Diepgrond, und betonte, dass „unter Wahrung der Rechte der Autoren und der Verlage ein stimmiges Gesamtpaket analoger und digitaler Nutzungsmöglichkeiten entwickelt worden ist.“

 

„Wir denken, dass wir somit für die Lehrerinnen und Lehrer eine komfortable und rechtssichere Handlungssituation für einen zeitgemäßen Unterricht entwickelt haben, die vor allem auch alltagstauglich ist“, erklärte der Geschäftsführer der VG WORT, Dr. Robert Staats.

 

Die heute auch von der Kultusministerkonferenz bestätigte neue Vereinbarung umfasst einfache und praktikable Regelungen:

 

  • Die Lehrkräfte können von Printmedien, auch Unterrichtswerken, die ab 2005 erschienen sind, bis zu 10 % (maximal 20 Seiten) einscannen.
  • Lehrerinnen und Lehrer können diese digitalisierten Materialien ebenfalls für den eigenen Unterrichtsgebrauch vervielfältigen und an ihre Schüler weitergeben, auch zur Unterrichtsvor- und -nachbereitung.
  • Die eingescannten Materialien können zudem für die Schülerinnen und Schüler ausgedruckt werden und außerdem im Unterricht über PCs, Whiteboards und/oder Beamer wiedergegeben werden.
  • Die Lehrerinnen und Lehrer können die Scans zudem im jeweils erforderlichen Umfang auch auf ihren Speichermedien ablegen (z.B. PC, Whiteboard, iPad, Laptop, etc.). Dies umfasst auch die Speicherung auf einem für die individuelle Lehrkraft geschützten Bereich auf dem Schulserver.
  • Die Parteien werden rechtzeitig vor den Verhandlungen über eine Anschlussvereinbarung eine repräsentative Erhebung über die analogen und digitalen Nutzungen in den Schulen durchführen.

 

Die bereits 2010 vereinbarten Grundregeln für das analoge Fotokopieren - Gesamtvertrag zur Einräumung und Vergütung von Ansprüchen nach § 53 UrhG - bleiben nahezu unverändert bestehen: aus praktischen Gründen wurde lediglich der Bezugswert der „kleinen Werkteile“ ebenfalls auf 10% eines Werkes neu festgesetzt.

 

Näheres unter:  KMK bzw.  http://www.schulbuchkopie.de/

 

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Autor/Rechteinhaber: Frau Kathrin QuenzlerEingestellt am:
Stand vom:
13.12.2012
08.06.2016
Autor/Rechteinhaber: Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (KMK)
Eingestellt am:
Stand vom
13.12.2012
08.06.2016
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Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (KMK) auf dem Bildungsserver Sachsen-Anhalt (http://www.bildung-lsa.de/index.php?KAT_ID=1563#art21811)
Eingebundene Dateien/
Quellen:
http://www.kmk.org/presse-und-aktuelles/meldung/ergebnisse-der-plenarsitzung-der-kultusministerkonferenz-am-6-dezember-2012-in-bonn.html
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Rubrik: Medienrecht

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