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Die MITEINANDER-Schulaktion der
Albert-Schweitzer-Kinderdörfer und Familienwerke bietet seit 2015 pädagogischen Fachkräften in ganz Deutschland Unterstützung bei der Wertebildung im Schulalltag. Ziel der Aktion ist es, Kindern grundlegende Werte wie Hilfsbereitschaft, Respekt, Vertrauen, Toleranz, Freundschaft und Mut zu vermitteln und sie so in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu stärken. Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Unsicherheit und wachsender Herausforderungen ist es wichtig, Kindern Orientierung zu geben und ein wertschätzendes Miteinander zu fördern.
Im Rahmen der MITEINANDER-Schulaktion erhalten Schulen und Einrichtungen eine kostenfreie Aktionsmappe mit umfangreichen Unterrichts- und Informationsmaterialien. Diese Materialien sind praxisnah gestaltet und bieten zahlreiche methodische Anregungen, um Wertebildung lebendig und kindgerecht umzusetzen. Dazu gehören unter anderem Lieder, Geschichten, Gesprächsimpulse und kreative Aktionsideen, die sich flexibel in den Unterricht oder in Projekttage integrieren lassen. Die Aktion legt besonderen Wert darauf, dass Werte nicht nur theoretisch behandelt, sondern im gemeinsamen Tun und Erleben erfahrbar werden.
Die MITEINANDER-Schulaktion verbindet Werte- und Herzensbildung mit sozialem Engagement. Schulen, die sich beteiligen, können zusätzlich eigene Aktionen zugunsten benachteiligter Kinder in den Albert-Schweitzer-Kinderdörfern und Familienwerken durchführen, etwa in Form von Spendenaktionen, Ausstellungen oder Projekttagen. So wird Wertebildung nicht nur zum Thema, sondern auch im gemeinsamen Handeln erlebbar.
Um pädagogisches Personal bei der Umsetzung der MITEINANDER-Schulaktion zu unterstützen, wird am Dienstag, 28. April 2026, von 14.30 bis 16.30 Uhr eine kostenlose Online-Fortbildung angeboten. Die Veranstaltung richtet sich an Lehrkräfte, Erziehende und Sozialpädagog*innen, die sich für Wertebildung interessieren oder bereits an der Aktion teilnehmen. Im ersten Teil der Fortbildung werden die Ziele und Inhalte der MITEINANDER-Schulaktion vorgestellt. Anschließend steht das Philosophieren mit Kindern im Mittelpunkt. Die Teilnahme an der Online-Fortbildung ist kostenfrei. Die Anmeldung ist
hier möglich.

Am 4. und 5. September 2026 findet jeweils von 9:00 bis 16:00 Uhr in Halle (Saale) die 2-Tage-Basisfortbildung „LASS REDEN 2.0“ statt. Veranstaltungsort ist der Nachbarschaftstreff „Vally“, Georg-Cantor-Str. 7, 06108 Halle (Saale).
Die Fortbildung stellt einen dialogisch-mediativen Ansatz zur Konfliktbearbeitung in Gruppen vor, der in Schulen und sozialpädagogischen Einrichtungen entwickelt und erprobt wurde. Im Mittelpunkt stehen Kreisgespräche, die auf respektvolle Ansprache, Gleichwürdigkeit und Beteiligung setzen. Ziel ist es, schwierige Gruppensituationen so zu begleiten, dass Zuhören, gegenseitiges Verstehen und ein konstruktiver Umgang mit Konflikten möglich werden.
Vermittelt werden Grundlagen der dialogischen Haltung, Elemente der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg sowie der Ablauf eines LASS REDEN 2.0-Kreisgesprächs.
Die Fortbildung richtet sich an Lehrkräfte, sozialpädagogische Fachkräfte, therapeutisch Tätige sowie Führungskräfte. Die Teilnahme kostet 290 Euro pro Person, ermäßigt 230 Euro. Weitere Informationen sind
auf der Veranstaltungswebsite zu finden.

Das KIWI-Programm von CARE Deutschland e. V. unterstützt Schulen bundesweit bei der diversitätssensiblen Öffnung und stärkt pädagogische Fachkräfte sowie Lernende im Umgang mit Vielfalt. Angeboten werden praxisorientierte Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte sowie Workshops für Kinder und Jugendliche; ergänzend stehen ein Lehrhandbuch mit Hintergrundinformationen und Methoden, ein Podcast sowie regelmäßiger digitaler Fachaustausch zur Verfügung.
Ziel der Maßnahmen ist die Förderung von Empathie, Selbstreflexion und Selbstwirksamkeit bei Schülerinnen und Schülern sowie die Stärkung von Diversitätsorientierung und Inklusionskompetenz beim pädagogischen Personal. Methodenorientiert setzt das Programm auf Empowerment- und Anti-Bias-Ansätze sowie auf ressourcenorientierte Verfahren zur Unterstützung der Selbstwirksamkeit von Kindern und Jugendlichen.
Darüber hinaus fördert das Programm bundesweit Schulprojekte, die sich mit Vielfalt und Begegnung befassen, mit bis zu 400 Euro pro Klasse beziehungsweise Schüler:innen-Gruppe. Ergänzt wird das Angebot durch systemische Prozessberatung im Rahmen eines Pilotprojekts, das Schulen in längerfristigen Veränderungsprozessen begleitet.
Informationen zu Terminen, Teilnahme und Anmeldung sowie die digitalen Materialien sind
über die Projektwebsite erhältlich.