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Vom 6. bis 8. November 2026 findet in der Akademie der Kulturellen Bildung in Remscheid das Herbstseminar „Literatur braucht Raum! – Leseräume gestalten, Zugänge öffnen“ statt. Die Tagung nimmt in den Blick, wie eine lebendige Lesekultur für junge Menschen entstehen kann und welche Rolle analoge und digitale Leseräume dabei spielen.
Ausgangspunkt sind aktuelle Befunde zur Lesekompetenz, die auf wachsende Herausforderungen für Bildungsgerechtigkeit und gesellschaftliche Teilhabe hinweisen. Das Seminar setzt dem die Frage entgegen, wie das Recht auf Bildung gestärkt werden kann, fächerübergreifend, über die gesamte Kindheit hinweg und in unterschiedlichen Lebensbereichen. Literatur wird dabei als Erfahrungsraum verstanden, der Perspektiven eröffnet und Gespräche ermöglicht.
Im Programm kommen Forschungsergebnisse, Modellvorhaben und Praxiserfahrungen zusammen. Veranstaltet wird das Seminar als Kooperationsveranstaltung des Arbeitskreises für Jugendliteratur e. V. und der Akademie der Kulturellen Bildung.
Weitere Informationen und die Online-Anmeldung stehen
auf der Website des Arbeitskreises für Jugendliteratur bereit.

Am 30. September und 1. Oktober 2026 findet im Literarischen Colloquium Berlin das Netzwerktreffen „Zwischen deinen Wörtern* – Literarisches Übersetzen als Praxis kultureller Bildung mit Jugendlichen“ statt. Der Eintritt zur zweitägigen Veranstaltung ist frei.
Lesen schult das Sprachbewusstsein, Schreiben fördert die Kreativität und Übersetzen stärkt zusätzlich interkulturelle Kompetenzen. Die Tagung widmet sich der literarischen Übersetzung als Praxis kultureller Bildung und richtet den Blick besonders auf mehrsprachige Lebenswelten in der Schule. Für viele mehrsprachig aufgewachsene Schülerinnen und Schüler gehört der Sprach- und Kulturtransfer zum Alltag. Angeleitete Übersetzungsworkshops können dabei neue Perspektiven eröffnen, Selbstvertrauen stärken und Freude am Gestalten von Sprache vermitteln.
Im Projekt „Echt absolut“ entstehen seit 2018 Workshopkonzepte und inzwischen mehr als 400 frei nutzbare Lehrmaterialien zur Sprachmittlung mit literarischer Übersetzung. Die Materialien richten sich an Lehrkräfte und weitere in der kulturellen Bildung tätige Personen.
Das Programm umfasst Vorträge, Lesungen, Gespräche und Workshops. Geplant sind unter anderem eine Comic-Lesung zu „Diebin“ von Lucie Bryon mit der Übersetzung von Silv Bannenberg, Workshops sowie Vorträge und eine Podiumsdiskussion zu Mehrsprachigkeit und Schule. Weitere Impulse geben Projekte mit jungem Publikum. José F. A. Oliver und Liv Thastum gestalten eine Lesung mit anschließendem Gespräch.
Die Veranstaltung richtet sich an Lehrkräfte, Übersetzerinnen und Übersetzer, Bibliothekarinnen und Bibliothekare, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, in der kulturellen Bildung Tätige sowie weitere Interessierte. Das vollständige Programm der Tagung ist
auf der Veranstaltungsseite einsehbar.

Das Duden Institut für Lerntherapie bietet eine Fortbildung zur schulischen Förderung von Kindern mit besonderen Problemen im Lesen und Schreiben an.
Das Modul führt vertieft in die Diagnostik und Förderung bei erheblichen Lernschwierigkeiten im Lesen und Schreiben ein. Es vermittelt Ansätze, mit denen Lernende die notwendigen Basiskompetenzen erwerben können. Im Mittelpunkt stehen Methoden der Lernförderung sowie spezielle Unterrichts- und Fördersequenzen für den Regelunterricht, die Kleingruppen- und die Einzelförderung.
Die Inhalte werden mithilfe umfangreicher schriftlicher und digitaler Materialien im Selbststudium erarbeitet. Der Academy-Campus bietet verschiedene Formate des zeitgemäßen Blended Learnings, darunter Videos, Podcasts, Online-Tests und weiterführende Literatur. Freiwillige Online-Live-Veranstaltungen ermöglichen den Austausch mit den Dozierenden und bieten Raum für Fragen.
Das Modul führt außerdem in Methoden multiprofessioneller Zusammenarbeit ein. Dazu gehören kollegiale Reflexionen, Speedcoaching und Co-Teaching.
Die Anmeldung erfolgt
über die Instituts-Website.

Am Mittwoch, 7. Oktober 2026 findet von 09:30 bis 15:30 Uhr in der Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin das Bildungspolitische Forum 2026 des Leibniz-Forschungsnetzwerks Bildungspotenziale (LERN) zum Thema „Sprache(n) als Potenzial gesellschaftlicher und ökonomischer Teilhabe“ statt.
Sprachkompetenzen und Mehrsprachigkeit gelten als wichtige Voraussetzungen für Bildungserfolg, gesellschaftliche Teilhabe und wirtschaftliche Integration. Das Forum greift aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse auf und ordnet sie mit Blick auf Konsequenzen für Bildungspolitik und Praxis ein.
Im Mittelpunkt stehen vier thematische Foren, die sich mit Mehrsprachigkeit bei Kindern und Bildungserfolg, sprachlicher Bildung für neu zugewanderte Lernende, Alphabetisierung und arbeitsorientierter Sprachförderung Erwachsener sowie der Unterstützung von Sprachbildung durch Digitalisierung befassen. Der Austausch richtet sich an Personen aus Bildungspolitik, Bildungsadministration, Praxis und Forschung.
Die Teilnahme ist kostenfrei, die Plätze vor Ort sind begrenzt. Weitere Informationen und eine Programmübersicht stehen
auf der Website zum Bildungspolitischen Forum 2026 zur Verfügung.

Das Fortbildungszentrum des Goethe-Instituts bietet ein umfassendes Weiterbildungsangebot im Bereich Deutsch als Fremd- und Zweitsprache (DaF/DaZ). Die Onlinefortbildungen sind von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht zertifiziert und ermöglichen eine flexible, berufsbegleitende Qualifizierung für Lehrkräfte, Erziehende und Fachkräfte aus Bildungseinrichtungen.
Die Angebote richten sich sowohl an Einsteigende als auch an erfahrene Lehrkräfte und werden kontinuierlich an aktuelle didaktische und digitale Entwicklungen angepasst. Mit über 70 Jahren Erfahrung in der Qualifizierung von DaF-Lehrkräften weltweit steht das Goethe-Institut für Qualität, Innovation und internationale Vernetzung. Die Fortbildungen vermitteln praxisnahe Impulse für den Unterricht in Präsenz und im digitalen Raum und bereiten gezielt auf die Anforderungen moderner Sprachvermittlung vor.
Das Angebot umfasst unter anderem die Onlinefortbildung „DaF/DaZ für Lehrkräfte an Schulen“, die sich an Fachlehrkräfte der Sekundarstufe richtet. Ziel ist es, den Fachunterricht sprachsensibel zu gestalten und alle Lernenden unabhängig von ihren sprachlichen Voraussetzungen einzubeziehen. Weitere Informationen und die Anmeldung sind
auf der Seite des Goethe-Instituts zu finden.