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![]() | "Präsentation SE" von Gunter Jentzsch /Lizenz: CC BY-SA 4.0 | ![]() |
![]() | Originalbild von KI-generiert /Lizenz: CC0 | ![]() |
Die Qualifizierung folgt einem einheitlichen Rahmen, der den verschiedenen Schulformen zugleich den notwendigen Gestaltungsspielraum für schulformspezifische Ausprägungen eröffnet mit dem Ziel, die Seiteneinsteigenden auf die Feststellung der Bewährung bestmöglich vorzubereiten. Insgesamt umfasst die Qualifizierung im ersten Jahr 40 Qualifizierungstage, die 200 Stunden entsprechen.
Die zwölfmonatige Qualifizierung am LISA gliedert sich in drei Bereiche:
- zweiwöchiges Onboarding
- überfachliche Transfertage
- fachdidaktische Qualifikation

Die ersten beiden Wochen dienen einem strukturierten Onboarding, das mit einer Einführung am LISA und einer Praxiserkundung an der Einsatzschule beginnt. Um eine Willkommenskultur für Seiteneinsteigende zu etablieren, eröffnen die Tage der ersten Woche den Seiteneinsteigenden Räume für das Ankommen an der Einsatzschule. Die Seiteneinsteigenden erhalten dazu Möglichkeiten, die Einsatzschule, die Klassen und das Kollegium kennenzulernen.
Am Ende der ersten Woche des Onboardings reflektieren die Seiteneinsteigenden am LISA erste Praxiserfahrungen in professionellen Beratungsformaten. Am Beginn der zweiten Woche werden die Seiteneinsteigenden an einem Tag im LISA mit dem Basiswissen zu Unterricht und Schule sowie dem Zusammenspiel von überfachlichem Transfer und der fachdidaktischen Qualifikation vertraut gemacht. Zudem stehen Grundlagen der Unterrichtsplanung und die schrittweise Heranführung an den eigenverantwortlichen Unterricht im Fokus.
Anschließend erfolgt an drei Tagen die Praxisanbindung an den Einsatzschulen. Den Abschluss der zweiten Woche bildet eine Veranstaltung am LISA, um die Beobachtungsaufgaben, Hospitationsprotokolle und Standortbestimmungen im Blick auf den eigenständigen Unterricht zu reflektieren.
Während des zweiwöchigen Onboardings findet kein eigenverantwortlicher Unterricht durch die Seiteneinsteigenden statt. Erst im Anschluss erfolgt der Einstieg in den eigenverantwortlichen Unterricht.
04.–15. Mai
01.–12. Juni
10.–21. August
07.–18. September
05.–16. Oktober
02.–13. November
07.–18. Dezember
Die überfachlichen Transfertage finden in den ungeraden Kalenderwochen am LISA zu folgenden Wochentagen statt:
Die Inhalte der fachdidaktischen Qualifikation umfassen fachspezifische Module, Praxisbeispiele, Unterrichtsplanung, Microteaching sowie die Vorbereitung von Hospitationen. Die Angebote werden sowohl in Präsenz als auch digital durchgeführt.
Die fachdidaktische Qualifikation findet in den geraden Kalenderwochen im LISA an folgenden Wochentagen statt:

Praktisches Handeln darf nicht theorielos sein. Erst die fachwissenschaftliche Fundierung macht pädagogisches Handeln übertragbar und professionell. Das LISA hat hierzu den Auftrag erhalten, Lehrkräfte im Seiteneinstieg gezielt zu qualifizieren. Zur Vermittlung notwendiger sonderpädagogischer Fachinhalte nehmen die Lehrkräfte daher an einer verpflichtenden Qualifizierungsmaßnahme des LISA teil.
Die Qualifizierung setzt sich aus drei Bausteinen zusammen:
Die Seminare in Modul 1 und Modul 2 sind so organisiert, dass für die Seiteneinsteigenden, die im zweiten Schulhalbjahr des laufenden Schuljahres 2025/2026 mit der Qualifizierung beginnen, der Donnerstag als fester Seminartag zur Verfügung steht. Für die Zeit der Teilnahme an der Qualifizierungsmaßnahme werden die Lehrkräfte freigestellt; eine Unterrichtsverpflichtung besteht in dieser Zeit nicht.
