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| Dokument von Redaktion bildung-lsa.de /Lizenz: CC BY-SA 4.0 | ![]() |
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Kindern und Jugendlichen gelingt der Bildungsweg besonders gut, wenn Schule und Elternhaus eng zusammenarbeiten. Das Startchancen-Programm (SCP) verbessert die Bildungsteilhabe und eröffnet allen Kindern unabhängig von ihrer sozialen Herkunft faire Chancen auf Bildungserfolg. An Schulen mit besonderen sozialen Herausforderungen ist wirksame Elternarbeit dafür ein zentraler Baustein.
Partner für diesen Arbeitsbereich ist das Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) e. V. Das Projekt „Interkulturelle Elternberatung und Elternarbeit an Startchancen-Schulen“ stärkt Eltern in ihrer Rolle als Bildungsbegleitung ihrer Kinder und verbindet Familien, Schulen und weitere Unterstützungsangebote.
Seit Oktober 2026 bietet LAMSA e.V. jeden Freitag von 9 bis 10 Uhr eine digitale Sprechstunde an. Zwei Beratende sind online erreichbar und beraten auf Deutsch, Russisch, Ukrainisch und Arabisch. Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich.
Eltern erhalten dort Antworten auf Fragen zu Schule, Berufsschule und Schulsystem, etwa zum Schulalltag, zu einem Schulwechsel oder zu Bildungswegen, Abschlüssen und Übergängen. Weitere Themen sind die Anerkennung von Schulabschlüssen, Leistungen für Bildung und Teilhabe sowie die Berufsorientierung. Bei Anliegen oder Problemen suchen die Beratenden gemeinsam mit den Eltern nach Lösungen.
Die Sprechstunde findet
online in Microsoft Teams statt.
Flyer zur Sprechstunde stehen in vier Sprachen zum Download bereit:
LAMSA e. V. ist der Dachverband der Migrantenorganisationen in Sachsen-Anhalt. Im Startchancen-Programm arbeitet der Verein mit Schulen zusammen und berät Eltern direkt.
Der Verein hat direkten Zugang zu zahlreichen Migrantenorganisationen und migrantischen Communities im Land. Er bringt langjährige Erfahrung in kultursensibler Bildungs- und Beratungsarbeit sowie in Mehrsprachigkeit und interkultureller Kommunikation mit. Hinzu kommen Kenntnisse über die Lebenslagen von Familien mit Migrationsgeschichte und ein landesweites Netzwerk zu weiteren Unterstützungsangeboten.
