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![]() | Originalbild von Kathrin Nerling Öffentlichkeitsarbeit Sachgebiet Kultur und Tourismus, Stadt Zeitz /Lizenz: Keine Lizenz | ![]() |

Eine praktische Umsetzung rundet die Fortbildung ab. Dabei können die Teilnehmenden das museumspädagogische Angebot selbst erproben und Anregungen für den Einsatz im Unterricht gewinnen.
Die Anmeldung erfolgt über elTIS-Online unter der Veranstaltungsnummer
26L2100003. Veranstaltungsort ist das Deutsche Kinderwagenmuseum im Schloss Moritzburg Zeitz.

![]() | "Bodenreliefplatte an der Südfassade unterhalb der „Judensau“" von gemeinfrei /Lizenz: Keine Lizenz | ![]() |

Im Mittelpunkt des Fachtags steht die Dauerausstellung „Riss in Stein. Das Wittenberger Relief und die christliche Judenfeindschaft“. Vorgestellt werden außerdem die zugehörige Internetpräsentation und bildungspädagogische Medien für den außerschulischen Lernort Antisemitismusprävention und jüdisches Leben. Nach dem Ausstellungsbesuch vertiefen Workshops die Inhalte und nehmen pädagogische Zugänge sowie die Nutzung des Lernortes im Unterricht in den Blick.
Der Fachtag bietet zudem Gelegenheit zum Austausch mit Fachleuten und Akteurinnen und Akteuren aus der Antisemitismusprävention und der jüdischen Bildungsarbeit in Sachsen-Anhalt. Ein gemeinsames Get-together mit Reflexion und Ausklang beendet die Veranstaltung.
Die Veranstaltung richtet sich an Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte. Die Anmeldung erfolgt über elTIS-Online unter der Veranstaltungsnummer
26L1330006.

In Zusammenarbeit mit dem Institut français, dem Deutsch-Französischen Jugendwerk, der Martin-Luther-Universität Halle, Fachbetreuenden und Fortbildenden sowie dem Klett- und dem Cornelsenverlag entsteht ein vielfältiges Programm. Die Workshops greifen unter anderem das Hör-Sehverstehen mit dem Film „Kirikou“, das Hörverständnis als eigenständige Kompetenz und die Förderung der Sprechkompetenz auf. Dabei werden Strategien zur Verbesserung des Hörverstehens sowie praxisnahe Techniken für mehr Sicherheit beim freien Sprechen vorgestellt.
Weitere Angebote beschäftigen sich mit dem Einsatz des digitalen Tools „educ’arte“ im Französischunterricht, kreativen Gestaltungsformen, Escape Games, selbstorganisiertem Lernen mit den Restos du Cœur und der subsaharischen Literatur. Auch die Vorbereitung auf das Abitur 2027, Klausuren im Fach Französisch und Französisch als fünftes Prüfungsfach sowie die gezielte Förderung leistungsstarker Schülerinnen und Schüler durch den Bundeswettbewerb Fremdsprachen sind Themen der Fachtage. Ein Workshop mit thealingua bietet außerdem die Möglichkeit, Theater in der Fremdsprache praktisch zu erproben.
Die Anmeldung ist bis zum 30. Oktober 2026 über elTIS-Online unter der Veranstaltungsnummer
26L2300100 möglich.

![]() | "DigCompEdu - Module" von Europäische Union /Lizenz: CC BY 4.0 | ![]() |
| Dokument von Goethe-Institut e.V. /Lizenz: Keine Lizenz | ![]() |

LISA-Moodle-Plattform stehen dazu sechs Selbstlernkurse zur Verfügung, die gezielt auf die Module des DigCompEdu abgestimmt sind. Diese Kurse sind über die Startseite des LISA-Moodle erreichbar. Ggf. ist vorher eine Selbstfreischaltung für die Nutzung erforderlich.
Der DigCompEdu-Rahmenplan ist ein umfassendes Referenzwerkzeug, das die digitalen Kompetenzen von Lehrkräften in Europa fördern soll. Er unterstützt Lehrkräfte dabei, ihre digitale Kompetenz systematisch zu entwickeln und den Unterricht in einer Kultur der Digitalität zu gestalten. Die Integration digitaler Tools verbessert die Lernerfahrungen der Schülerinnen und Schüler und bereitet sie auf die digitale Welt vor. Der Rahmenplan verfolgt mehrere Ziele: die Förderung digitaler Kompetenz, die Verbesserung der Lehr- und Lernprozesse sowie die Anpassung an den digitalen Wandel. Lehrkräfte werden unterstützt, digitale Technologien im Unterricht zu nutzen, um die Unterrichtsqualität zu steigern und sich auf die digitale Transformation im Bildungsbereich vorzubereiten.
Er bietet eine einheitliche Grundlage zur Bewertung und Entwicklung digitaler Kompetenzen, fördert die kontinuierliche berufliche Entwicklung und verbessert die Unterrichtsqualität. Zudem unterstützt er die Anpassung an die Bedürfnisse der Lernenden und fördert die Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften.
Der Referenzrahmen spannt sich über folgende sechs Module und weiteren Schwerpunktsetzungen auf:
Die sechs Module werden im Framework des DigCompEdu ausführlich erläutert:
Datei: digcompedu_german_final.pdf
Seiten: ?
Um sicherzustellen, dass Lehrkräften die Gelegenheiten gegeben werden, sich entlang der DigCompEdu-Module zu professionalisieren, werden Fortbildungsveranstaltungen mit einem expliziten Bezug zu digitalen Werkzeugen ab dem Schuljahr 2025/2026 gemäß der 22 Kompetenzen ausgewiesen. Entgegen der für diesen Referenzrahmen typischen Unterscheidung zwischen den sechs Stufen (A1, A2, B1, B2, C1, C2) wird bis auf Weiteres zwischen Angeboten für Anfängerinnen und Anfänger, Fortgeschrittene und Expertinnen und Experten unterschieden.
Europäischer Rahmen für die digitale Kompetenz Lehrender
Deutsche Übersetzung
European Framework for the Digital Competence of Educators
Originalfassung
Der DigCompEdu-Rahmenplan spielt eine bedeutende Rolle im Kontext der Professionalisierung von Lehrkräften in Deutschland, da er als strategisches Instrument zur Förderung der digitalen Kompetenz in der Bildung dient. Insgesamt trägt der DigCompEdu-Rahmenplan wesentlich zur Professionalisierung von Lehrkräften bei, indem er Werkzeuge und das Wissen an die Hand gibt, um in einer zunehmend digitalen Bildungslandschaft erfolgreich zu sein. Er unterstützt die Lehrkräfte dabei, ihre Rolle als Vermittler von Wissen und digitalen Fähigkeiten zu stärken und somit die Bildungsqualität nachhaltig zu verbessern:
Standardisierung der digitalen Kompetenz: Der Rahmenplan bietet eine einheitliche Grundlage zur Bewertung und Entwicklung digitaler Kompetenzen von Lehrkräften. Dies hilft, einheitliche Standards in der Lehrerfortbildung zu etablieren, was zu einer höheren Qualität der digitalen Bildung führt.
Unterstützung bei der Entwicklung digitaler Kompetenzen: Der DigCompEdu korreliert mit der Strategie „Bildung in der digitalen Welt“, indem er klare Leitlinien für die Integration digitaler Technologien in den Unterricht bietet.
Förderung der kontinuierlichen beruflichen Entwicklung: Der Rahmenplan ermutigt Lehrkräfte, sich kontinuierlich weiterzubilden und ihre digitalen Fähigkeiten zu verbessern. Dies ist entscheidend, um mit den schnellen technologischen Entwicklungen Schritt zu halten und innovative Lehrmethoden zu entwickeln.
Verbesserung der Unterrichtsqualität: Durch die Anwendung des Rahmenplans können Lehrkräfte digitale Werkzeuge effizienter und ganzheitlicher nutzen, um den Unterricht interaktiver und ansprechender zu gestalten. Dies trägt zur Verbesserung der Lernergebnisse und zur Motivation der Schüler bei.
Anpassung an die Bedürfnisse der Lernenden: Der Rahmenplan betont die Bedeutung der Förderung der digitalen Kompetenz der Lernenden vor dem Hintergrund ihrer Lebenswelt. Lehrkräfte werden darin unterstützt, Schüler auf die Herausforderungen der digitalen Welt vorzubereiten, was deren Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessert.
Förderung der Zusammenarbeit und des Austauschs: Der DigCompEdu fördert die Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften von verschiedenen Bildungseinrichtungen. Dies erleichtert den Austausch bewährter Praktiken und die Entwicklung gemeinsamer Strategien zur Verbesserung der digitalen Bildung.

Im November lädt das Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) zu zwei Fachtagen unter dem Titel „Der Grundschullehrplan im Fokus – Auf dem Weg der zukunftsfähigen Bildung“ ein. Die Veranstaltungen finden am 7. November 2026 von 9:00 bis 15:00 Uhr am LISA in Halle (Saale), Riebeckplatz 9, sowie am 21. November 2026 von 9:00 bis 15:00 Uhr am LISA in Magdeburg, Hasselbachstraße 8, statt.
Im Mittelpunkt steht der überarbeitete Lehrplan der Grundschule. Der Fachtag macht mit konzeptionellen Neuerungen und neuen Schwerpunktsetzungen vertraut und gibt Anregungen für die schulische Umsetzung. Der Fachtag bietet Raum für Austausch, Orientierung und kollegiale Vernetzung auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen Lernkultur.
Eine Anmeldung ist über elTIS-Online möglich. Für den Termin in Halle gilt die Veranstaltungsnummer
26L0600001, für den Termin in Magdeburg die Veranstaltungsnummer
26L0600002.