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Zum Start des 74. Europäischen Wettbewerbs finden vier kostenfreie Online-Fortbildungen statt. In jeweils 90 Minuten erhalten Lehrkräfte kompakte Informationen zur neuen Wettbewerbsrunde unter dem Motto „Europa gerecht gestalten: Was kostet die Zukunft?“. Im Mittelpunkt stehen die neuen Aufgaben zum Thema Wirtschaft sowie Möglichkeiten, mit einer Klasse oder einzelnen Schülerinnen und Schülern am Wettbewerb teilzunehmen.
Der Praxisteil zeigt konkrete Beispiele für die künstlerische, literarische, politische und mediale Bearbeitung der Aufgaben. Methodische und inhaltliche Hinweise unterstützen dabei, die Wettbewerbsteilnahme in den Unterricht einzubetten. Die Fortbildungen richten sich sowohl an Lehrkräfte, die den Europäischen Wettbewerb kennenlernen möchten, als auch an erfahrene Teilnehmende, die Anregungen für die neuen Aufgabenstellungen suchen. Vorgestellt werden Beispiele für verschiedene Altersgruppen, Klassenstufen und Fachbereiche. Fragen, Erfahrungen und eigene Ideen können in den Veranstaltungen eingebracht werden.
Die Webinare finden online statt. Die vier Termine finden am 27. August 2026 von 16:30 bis 18:00 Uhr, am 25. September 2026 von 15:00 bis 16:30 Uhr, am 29. Oktober 2026 von 16:00 bis 17:30 Uhr und am 26. November 2026 von 16:30 bis 18:00 Uhr statt. Die Anmeldung ist über die
Website zum 74. Europäischen Wettbewerb möglich.

WelEx ist eine E-Learning-Qualifizierung für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, Lehrkräfte sowie weitere schulische Fachkräfte und unterstützt den Umgang mit Radikalisierung und extremistischen Weltanschauungen im Kontext von Kinderschutz.
Schulen gehören oft zu den ersten Orten, an denen Veränderungen im Verhalten von Kindern und Jugendlichen auffallen, etwa durch polarisierende Weltbilder, Ausgrenzungsdynamiken oder ideologisch geprägte Konflikte im Klassenverband. Daraus ergeben sich Fragen nach Einordnung, Handlungsbedarf und passenden Unterstützungswegen, die schulische Teams ähnlich beschäftigen wie die Kinder- und Jugendhilfe.
Der Kurs vermittelt praxisnahes Wissen zu Radikalisierungsdynamiken und möglichen Indikatoren und stärkt die Gesprächsführung in herausfordernden Situationen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Kinderschutz sowie auf der Zusammenarbeit mit Präventions- und Beratungsstellen, damit bei Bedarf schneller passende Unterstützung eingebunden werden kann.
Weitere Informationen finden sich
auf der Projektwebsite.

Mit
SHOAH STORIES startete im Januar 2026 die erste Bildungsplattform, die Lehrkräfte dabei unterstützt, die Geschichte der Shoah mit Hilfe von Kurzvideos jugendgerecht zu vermitteln. Die Kurzvideos wurden zuvor auf Social-Media-Plattformen wie TikTok und anderen veröffentlicht.
Über die Website erhalten Lehrkräfte und Lernende einen zentralen Zugang zu den Kurzvideo-Kanälen von mehr als 20 teilnehmenden Gedenkstätten und Museen weltweit. Sie stellt die Videos mit pädagogisch aufbereiteten Materialien in mehreren Sprachen für den Unterricht zur Verfügung. Damit bietet SHOAH STORIES ein seriöses, niedrigschwelliges und motivierendes Instrument, um die Erinnerung an die Shoah auf respektvolle, historisch fundierte und jugendgerechte Weise in den digitalen Lebenswelten junger Menschen zu verankern.
Die deutschsprachigen Fortbildungen finden jeweils am 22. September, 20. Oktober, 24. November und 15. Dezember 2026 jeweils von 16:00 Uhr bis 17:30 Uhr statt. Die Einführungen stellen die Plattform vor und vermitteln konkrete Anregungen für den Unterricht.
Im Mittelpunkt stehen die Einbindung von SHOAH STORIES in den Geschichts- und Politikunterricht, die Förderung von Medien- und Quellenkompetenz sowie der didaktisch reflektierte Einsatz kurzer digitaler Videoformate. Darüber hinaus geht es um die Vor- und Nachbereitung von Gedenkstättenbesuchen. Die Anmeldung ist über das
Anmeldeformular möglich. Nach erfolgreicher Anmeldung wird der Link zur Teilnahme zugesandt.
Das Projekt wird vom Anne Frank Zentrum in Kooperation mit PARTNERS PARTNERS & COMPANY, Scholz & Friends und der Hebräischen Universität Jerusalem durchgeführt und von der Alfred Landecker Foundation finanziert.