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Autor/Rechteinhaber: Frau Rosmarie Schuhmann Eingestellt am:
Stand vom:
16.02.2012
16.02.2012
Autor/Rechteinhaber: Eingestellt am:
Stand vom
16.02.2012
16.02.2012
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Rosmarie Schuhmann auf dem Bildungsserver Sachsen-Anhalt (http://www.bildung-lsa.de/index.php?KAT_ID=1215#art19411)
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SeitenanfangWas wird im Rahmen der Schulbesuche evaluiert?

Der in Sachsen-Anhalt geltende Qualitätsrahmen schulischer Arbeit umfasst sechs Bereiche.

 

  • Schülerleistungen
  • Lehr- und Lernbedingungen
  • Professionalität der Lehrkräfte
  • Leitungsgeschehen und Schulmanagement
  • Schulorganisation
  • Schulklima und Schulkultur

 

Dieser Qualitätsrahmen gilt für die Schulbesuche und die Schulbefragungen und stellt damit auch für die interne Evaluation einen hilfreichen Rahmen dar.

Für die Schulbesuche sind den oben aufgezählten Bereichen Qualitätsmerkmale und Indikatoren zugeordnet, die eine Analyse des jeweiligen Ist-Standes mit Hilfe geeigneter Untersuchungsmethoden und -instrumente ermöglichen.

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Autor/Rechteinhaber: Herr Hendrik Berenbruch Eingestellt am:
Stand vom:
16.11.2009
03.12.2009
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Stand vom
16.11.2009
03.12.2009
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Qualitätsbereiche und -merkmale

(als *.pdf)

Indikatoren

4.1 Rahmenbedingungen    

1-Schulgebäude

  • Gebäudeaufteilung
  • Standorte
  • Zustand
  • Barrierefreiheit

2-Schulgelände

  • Nutzung
  • Zustand
  • Absicherung des Geländes

3-Klassen- und Fachräume

  • Ausstattung
  • Ausgestaltung

4-sonstige Räume

  • Ausstattung
  • Ausgestaltung

5-Sporthalle/Sportanlagen

  • Ausstattung

6-Schulgarten (nur GS)

  • Lage
  • Zustand

4.2 Schülerleistungen

1-Schullaufbahn

  • Schulabschlüsse
  • Abgänger ohne Abschluss
  • Schulformwechsel
  • Versetzung/Überweisung in den höheren Schuljahrgang
  • Schulverweigerung
  • Schulbesuchsjahre in der SEP

2-Schülerkompetenzen

 

Fachkompetenz

  • zentrale Klassenarbeiten
  • Prüfungsergebnisse SK I + II
  • Besondere Lernleistungen, Facharbeiten
  • herausragende Schülerleistungen

Sozialkompetenz

  • Einhaltung von Regeln und Normen
  • Teamfähigkeit
  • konstruktiver Umgang mit Kritik
  • Jahrgangsmischung SEP bzw, Sek. 5/6

Lern-, Methoden- und Selbstkompetenz

  • Anwendung von Lernmethoden und -strategien
  • Entwicklung von Medienkompetenz

4.3 Lehr- und Lernbedingungen

1-Lernumfeld

  • Situation im Einzugsbereich der Schule
  • Anteil der Lernenden mit nicht-deutscher Muttersprache

2-Unterrichtspraxis

  • Unterrichtsmethoden / Unterrichtsformen
  • Hausaufgabenpraxis
  • Einbindung von Medien in den Lernprozess
  • Öffnung von Unterricht
  • Organisation der Binnendifferenzierung
    (Jahrgangsmischung, PM, Werkstatt, ...)

3-Leistungsanforderungen / Leistungsbewertung

  • Lern- und Leistungsanforderungen im Unterricht und in den Lernstandserhebungen (auch AFB)
  • gemeinsame Vereinbarungen zur Leistungsbewertung
  • Transparenz und Reflexion der Bewertungsmaßstäbe
  • Leistungsermittlung und deren Dokumentation
  • Beratungskompetenz

4-Individualisierung des Lernens

  • innere und äußere Differenzierung
  • Förderkonzept (sek/IGS/KGS)
  • Förderpläne (GS, bei Versetzngsgefährdung, Wechsel Sek - Gym, Nachteilsausgleich,, GU)
  • Förderangebote für Leistungsstarke und Leistungsschwache (z.B. über außerunterrichtliche schulische Angebote)
  • Einbeziehung Lernende/Eltern
  • Anfangsunterricht auf Grundlage der analysierten Lernausgangslage

5-Förderung sozialen Lernens / Verhaltensnormen

  • Unterrichtsklima
  • Lernklima
  • Disziplin
  • gemeinsam entwickelte Verhaltensregeln in der Schule/den Klassen/definierte Sanktionen

6-Schullaufbahn / Berufs- und Studienorientierung

  • Angebote und Aktivitäten zur Schullaufbahnberatung
  • Angebote und Aktivitäten zur Berufsorientierung und -beratung
  • Angebote und Aktivitäten zur Studienorientierung und -beratung

4.4 Professionalität der Lehrkräfte

1-Kooperation im Kollegium

  • kollegiale Unterstützungssysteme
  • fach- und klassenübergreifende Absprachen
  • Planung und Gestaltung der pädagogischen Arbeit in Teams (fachspezifische, fachübergreifende Unterrichtsphasen/Projekte/Werkstätten …)
  • Zusammenarbeit LK – PM
  • Gestaltung von Übergängen (KITA – GS bzw. GS – weiterführende Schulen / Schulformwechsel)

2-Klassen- und Fachkonferenzarbeit

  • Gestaltung der Bildungs- und Erziehungsarbeit in den Klassen
  • Sicherung von grundlegenden fachlichen Kompetenzen
  • Auswertung von landesweiten und schulinternen Leistungserhebungen und Ziehen schulspezifischer Schlussfolgerungen
  • Lehrplanarbeit, Umgang mit Curricula, Bildungsstandards und niveaubestimmenden Aufgaben

3-Kompetenzen

  • didaktische Kompetenzen
  • Klassenführungskompetenzen

4-Fortbildung

  • schulinterner Fortbildungsplan
  • individuelle Fortbildungsbereitschaft
  • Ermittlung des schulinternen Fortbildungsbedarfs
  • Abstimmung von Fortbildungsschwerpunkten in Fachkonferenzen
  • individuelle Fortbildungspläne
  • kollegiale Unterrichtsbesuche

4.5 Schulorganisation

1-Ressourceneinsatz

  • Einsatz des Personals und  der Sachmittel (auch Einsatz der PM / Förderschullehrkräfte)
  • Transparenz des Ressourceneinsatzes

2-Unterrichtsorganisation

  • Tagesablauf
  • Einfluss der Schülerbeförderung
  • Klassen-, Kurs-, Gruppengrößen
  • Unterricht in abschlussbezogenen bzw. kombinierten Klassen
  • AG' s, Förderstunden , wahlfreie Kurse
  • Umgang mit Reservestunden und die Organisation notwendiger Unterrichtsvertretungen
  • Unterricht in der SEP
  • Jahrgangsmischung (alle Schulformen)

3-Rechts- und Verwaltungsvorschriften

  • Zugriffsbedingungen für Rechts- und  Verwaltungsvorschriften
  • Führung von Dokumenten (z.B. Klassen- und Notenbücher, Protokolle)

4.6 Leitungsgeschehen   und Schulmanagement

1-Führung des Prozesses der Kompetenzentwicklung bei Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern

  • Förderung der Teamentwicklung
  • Impulse für Schulentwicklung
  • Konfliktmanagement
  • Kommunikation
  • Mitarbeitergespräche
  • pädagogische Beratung
  • Unterrichtsbesuch
  • Transparenz der Entscheidungen
  • Einflussnahme auf Schulklima / Schulkultur

2-Arbeitsschwerpunkte / Arbeitsplanung

  • Qualitätsentwicklung
  • Jahresplanung
  • Aufgabenverteilung / Festlegung von Verantwortlichkeiten
  • Einhaltung von Sicherheitsvorschriften / Kriesenmanagement
  • Zusammenarbeit mit dem Schulträger

3-Demokratische Mitwirkung

  • Sicherung der demokratischen Mitwirkung an Entscheidungs- und Schulentwicklungsprozessen in allen Mitwirkungsgremien
  • Informations- und Kommunikationskultur nach innen und nach außen

4.7 Schulklima/Schulkultur

1-Schulzufriedenheit

  • Schulzufriedenheit der Lehrkräfte, Lernenden sowie Eltern
  • Umgang zwischen den Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern (wechselseitige Achtung und Wertschätzung)
  • Identifikation der Lehrkräfte / Schülerinnen und Schüler mit ihrer Schule

2-Schulprogramm, Schultraditionen

  • Leitbild der Schule
  • Schwerpunkte des Schulprogramms
  • dokumentierte Verantwortlichkeiten / Terminsetzungen im Schulprogramm / Umsetzung und Fortschreibung / interne Evaluation
  • Mitwirkung der Lehrkräfte, der Schüler- und Elternschaft bei der Schulprogrammentwicklung

3-Elternarbeit

  • Information der Eltern (z.B. Elternversammlung, Elternstammtisch u.a.)
  • Beteiligung der Eltern am schulischen Leben

4-Öffnung von Schule

  • Kontakte / Kooperationsbeziehungen
  • Schulpartnerschaften
  • Traditionspflege

5-Darstellung der Schule nach außen / Öffentlichkeitsarbeit

  • Präsentation im Internet/Schulporträt
  • Darstellung von Schulaktivitäten in der Presse

 

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Autor/Rechteinhaber: Herr Oliver Bouillon Eingestellt am:
Stand vom:
16.11.2009
20.08.2010
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Stand vom
16.11.2009
20.08.2010
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SeitenanfangWer evaluiert?

Evaluatorinnen und Evaluatoren sind von der Schulbehörde beauftragte, speziell geschulte Personen, die über Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen sowie evaluations-theoretische, Rechts- und Verwaltungskenntnisse verfügen. 

Zum Evaluationsteam gehören mindestens drei Mitglieder. Referentinnen und Referenten des Fachbereichs 1 des Landesinstitutes für Schulqualität und Lehrerbildung werden begleitet von Praxisvertretern (Schulleiterinnen und Schulleiter), schulfachlichen Referentinnen und Referenten oder Vertretern anderer Fachbereiche des Landesinstitutes, die vorher durch den Fachbereich entsprechend geschult werden.

Durch deren Einbeziehung gelingt eine verstärkte Vernetzung von Analyse, Unterrichtsentwicklung, Lehreraus-, -fort- und –weiterbildung. Erfahrungen aus der Schulpraxis können auf diese Weise effektiver für die Professionalisierung von Schulleitung und Lehrkräften nutzbar gemacht werden.

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Autor/Rechteinhaber: Herr Oliver Bouillon Eingestellt am:
Stand vom:
16.11.2009
16.11.2009
Autor/Rechteinhaber: Eingestellt am:
Stand vom
16.11.2009
16.11.2009
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SeitenanfangAn welchen Grundsätzen orientieren sich die Evaluatorinnen und Evaluatoren?

Eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg externer Evaluation ist eine vertrauensvolle und offene Zusammenarbeit zwischen den Evaluierenden und den Schulen. Dazu gehören auch die Einhaltung des Datenschutzes und die Wahrung der Anonymität.

Die erhobenen Daten werden nicht personenbezogen, sondern schulbezogen erfasst, das heißt, dass keine Rückschlüsse auf einzelne Personen (Lehrkräfte, Eltern, Schülerinnen und Schüler) möglich sind.

Weitere Voraussetzungen eines wechselseitigen Vertrauens sind die Transparenz der Maßnahmen und die frühzeitige Information der betreffenden Schulen über Anliegen, angewandte Methoden und Instrumente.

Evaluation soll vier grundlegende Eigenschaften aufweisen:

  • Nützlichkeit: Eine Evaluation orientiert sich an den im Schulgesetz verankerten Aufgaben und dem Informationsbedarf der vorgesehenen Nutzerinnen und Nutzer.
  • Durchführbarkeit: Eine Evaluation wird realistisch, gut durchdacht, diplomatisch und kostenbewusst geplant und durchgeführt.
  • Fairness: In einer Evaluation wird respektvoll und fair mit den betreffenden Personen und Gruppen umgegangen.
  • Genauigkeit: Eine Evaluation bringt korrekte Informationen und Ergebnisse zu dem jeweiligen Evaluationsgegenstand und -fragestellungen hervor. (Vgl. Standards für Evaluation, Deutsche Gesellschaft für Evaluation, Köln: 2002. S8 ff)
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Autor/Rechteinhaber: Herr Oliver Bouillon Eingestellt am:
Stand vom:
16.11.2009
16.11.2009
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Stand vom
16.11.2009
16.11.2009
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SeitenanfangWelche Evaluationsmethoden und –instrumente werden genutzt?

Das Evaluationsteam nutzt im Rahmen der externen Evaluation durch Schulbesuche die folgenden Methoden empirischer Forschung zur Analyse der Qualitätsbereiche:

 

Unterrichtsbeobachtungen (Unterrichtsbeobachtungsbogen als  *.pdf Dokument)

Hier geht es nicht um die Beurteilung der Arbeit einzelner Lehrkräfte oder Klassen, sondern darum, einen Eindruck von der Art des Unterrichtens an der besuchten Schule zu gewinnen.

Da die Verlässlichkeit dieses Eindrucks mit der Häufigkeit der Beobachtungen steigt, ist es Ziel des Evaluationsteams, im 20-Minuten-Rhythmus den Unterricht bei möglichst vielen Lehrkräften und in allen Fächern und Klassen der Schule zu besuchen.

Die Beobachtungsergebnisse werden auf einem Beobachtungsbogen erfasst, der auf der Vorderseite schulformspezifische Angaben enthält. Auf der Rückseite sind Kriterien und Indikatoren guten Unterrichts zusammengestellt, deren Ausprägung in den besuchten Sequenzen von jedem Beobachter in einer vierstufigen Skala gekennzeichnet wird. Die computergestützte Auswertung der beobachteten Sequenzen ist Grundlage für die verbale Beschreibung in dem zu erstellenden Abschlussbericht und wird der Schule zur Verfügung gestellt.


Leitfadeninterviews (Interviewleitfäden als *.pdf-Dokument)

Die Interviews mit der Schulleitung, von der Schule ausgewählten Lehrkräften, Eltern- und Schülervertretern tragen dazu bei, detaillierte Informationen zu den Qualitätsbereichen von den an einer Schule Beteiligten zu erhalten.

Die Antworten auf die Leitfragen bieten Informationen über bestimmte Aspekte aus verschiedenen Perspektiven. So entsteht ein komplexes, differenziertes Bild, das Auskunft darüber gibt, in wie weit die Gruppen an der Schule die Einstellungen und Erwartungen der anderen kennen, woraus sich vielfältige Impulse für Entwicklungen ergeben können.


Dokumentenanalyse

Da eine Dokumentenanalyse die Einsichten in schulische Arbeit aus einem weiteren Blickwinkel erlaubt, sollen Einblicke in Planungs- und Handlungskonzepte der Schule, in Konferenztätigkeit, Leistungsbewertung etc. gewonnen werden.

Die zugrunde liegenden Kriterien (als *.pdf-Dokument) variieren in Abhängigkeit von der Schulform.

 

 

Neben den genannten Methoden bietet es sich an, im Vorfeld eines Schulbesuchs Einblick in die Homepage der Schule zu nehmen. Während des Schulbesuchs lassen sich durch zielgerichtete Beobachtungen, z.B. des Verhaltens der Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte in den Pausen, bereits gewonnene Eindrücke ergänzen. Auch der Schulrundgang dient der Vervollständigung des Gesamtbildes.


Ein weiteres Instrument, das Grunddaten über die Schule liefert, ist der Erfassungsbogen. Er wird der Schule mit Ankündigung des Schulbesuches zugesandt und den Evaluatorinnen und Evaluatoren am Tag der Teamvorstellung übergeben.

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Autor/Rechteinhaber: Herr Oliver Bouillon Eingestellt am:
Stand vom:
16.11.2009
23.08.2011
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16.11.2009
23.08.2011
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SeitenanfangWie laufen die Schulbesuche ab?

Schulbesuche umfassen in der Regel einen Zeitraum von zwei bis vier Tagen in Abhängigkeit von der Größe der Schule. Eine Woche vor dem Schulbesuch stellt das Evaluationsteam sich und das Verfahren der Schulleitung, ausgewählten Lehrkräften, Eltern- und Schülervertretern und Vertretern des Schulträgers vor. Folgende Übersicht gibt die Ablaufplanung von Schulbesuchen wieder:

 

 

Zeitrahmen

Handlungsschritte

vor Beginn des ersten/zweiten Halbjahres

  • Festlegung der Schulen und Evaluationsteams
  • Planung der Evaluationszeiträume

eine Woche vor Schulbesuch

  • Schulrundgang
  • Teamvorstellung an der Schule Rückgabe des Erfassungsbogens

zwei- bis viertägiger Schulbesuch

  • Unterrichtsbeobachtungen,
  • Dokumentenanalyse
  • Interviews

innerhalb von zwei Wochen

  • Versand des Berichtentwurfs an die Schule

innerhalb von zwei Wochen nach Eingang des Entwurfs

  • schriftliche Rückäußerung der Schule möglich

innerhalb von zwei Wochen nach Eingang der Schulrückmeldung 

  • Übergabe des Abschlussberichts an die Schule und die zuständige schulfachliche Referentin / den schulfachlichen Referenten

bis zu sechs Wochen nach Eingang des Abschlussberichts

  • Rückgabe des Evaluationsbogens zum Schulbesuch an den Fachbereich 1 des LISA

 

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Autor/Rechteinhaber: Herr Oliver Bouillon Eingestellt am:
Stand vom:
16.11.2009
13.08.2010
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13.08.2010
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SeitenanfangWas ist das Ergebnis des Schulbesuches und wie geht es danach weiter?

Auf der Basis der Ergebnisse der eingesetzten Methoden erhält die Schule einen Berichtsentwurf (Beispielentwurf), der die pädagogische Arbeit während des Evaluationszeitraums reflektiert. Nach möglicher Rückäußerung der Schule zum Entwurf und Überarbeitung der Vorlage durch das Evaluationsteam geht der Schule der Abschlussbericht zu. Zum Abschluss der externen Evaluation hat die Schule die Möglichkeit, sich auf einem Evaluationsbogen zum Verfahren zu äußern.

  

 

Wie geht es nach der externen Evaluation durch Schulbesuch weiter?

 

Mit dem Ziel, die Auseinandersetzung mit dem Abschlussbericht anzuregen, Ansätze für die Weiterentwicklung der schulspezifischen Bildungs- und Erziehungsarbeit abzuleiten und die Basis für die Zusammenarbeit mit der Schulaufsicht zu erweitern, finden seit dem Schuljahr 2009/2010 Rückmeldebesuche an den Schulen statt. Nach Zusendung des Berichtsentwurfs kommen die Leiterin/der Leiter sowie eine weitere Referentin/ein weiterer Referent des Evaluationsteams noch einmal mit von der Schulleitung geladenen Lehrkräften, Eltern- und Schülervertretern zusammen, um Selbst- und Fremdsicht zu erörtern und sinnbildlich den Staffelstab an Schule und Schulaufsicht zu übergeben. Der Rückmeldebesuch umfasst die Würdigung der Ergebnisse schulischer Arbeit, die Besprechung von Fragen zum Bericht sowie eine Gruppenarbeitsphase, die in der Regel die Bewusstmachung von Stärken und Schwächen in der Unterrichtsarbeit und in einem weiteren von der Schule festgelegeten inhaltlichen Schwerpunkt fördern soll. "Worauf sind wir stolz? Welche Potentiale sehen wir? Welche Probleme sind aus unserer Sicht zu bearbeiten? Welche Bedenken haben wir?" - sind die Fragen, die im Fokus der Veranstaltung stehen. Die Antworten auf diese Fragen sollen für Schule und Schulaufsicht eine solide Gesprächs- und Arbeitsgrundlage schaffen. Die bei der Erprobung dieser Vorgehensweise an Grundschulen gesammelten Erfahrungen sollen durch Rückmeldebesuche an weiterführenden Schulen erweitert werden und Impulse für die Optimierung des Verfahrens setzen.

Die Schule leitet aus den Ergebnissen der externen Evaluation zukünftige Arbeitsschwerpunkte ab.
Die in den landesweiten Erhebungen gesammelten Daten und die nach den Schulbesuche erarbeiteten Berichte sollen die Grundlage für Zielvereinbarungen bilden.

Zielvereinbarungen orientieren sich am Leitbild der Schule und kommen nach Beratung im Lehrerkollegium zwischen der Schulleiterin bzw. dem Schulleiter und der schulfachlichen Referentin bzw. dem schulfachlichen Referenten zustande.
Sie können beispielsweise Themen für schulinterne Fortbildungen und Fachkonferenzen oder Schwerpunkte für kollegiale Unterrichtsbesuche, Hospitationen und pädagogische Beratung durch die Schulleitung enthalten.
Unterstützung und Beratung bieten vom LISA organisierte Fortbildungsmaßnahmen, in denen Evaluationsergebnisse thematisiert werden.
Jede Schule schätzt Erreichtes intern ein. (SchulG LSA, 2009, § 11a)

Die extern erhobenen Daten dienen darüber hinaus der Evaluation der Bildungsorganisation im Land Sachsen-Anhalt, sind Grundlage für die regelmäßige Erstellung eines Bildungsberichtes gemäß § 11a, Satz 5 SchulG LSA und damit Basis für künftige Entscheidungen zur Steuerung des Bildungswesens in Sachsen-Anhalt.

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Autor/Rechteinhaber: Herr Oliver Bouillon Eingestellt am:
Stand vom:
17.11.2009
13.08.2010
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Rubrik: Schulbesuche

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