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Autor/Rechteinhaber: Frau Kathrin QuenzlerEingestellt am:
Stand vom:
01.04.2019
01.04.2019
Autor/Rechteinhaber: Eingestellt am:
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01.04.2019
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Zurück"Thietmars Flussreise" - Schülergeschichtscampus und Wettbewerb
Schüler der Klassen 6 bis 10 können Chronikseiten wie zu Zeiten des Merseburger Bischofs Thietmar gestalten und an einem dreitägigen Spezialistenlager in Halle teilnehmen

 

„Hier bei uns vor 1000 Jahren“ – ein Schülergeschichtswettbewerb

 

Ziel: Interaktives Erleben von Heimat- und Regionalgeschichte

         Spurensuche – Wie sah mein Heimatort im Hochmittelalter aus?

         Erlebbarmachen der Chronik des Merseburger Bischofs

         Erlebnistour in einem Abschnitt der Straße der Romanik

 

Zwei Bestandteile

1. Schreib‘ deine Geschichte

Alle Schüler der Region Merseburg – Halle – Bernburg (Klasse 6 – 10) werden aufgefordert, mit Bildern, Geschichten und weiteren Darstellungen ihre Heimat zu beschreiben, wie sie im Jahr 1019  ausgesehen haben könnte. Der  Hallische Hanseverein bittet die Schüler, sich Informationen aus Ortschroniken, Heimatstuben, Archiven und weiteren regionalen Quellen zu beschaffen und diese als Grundlage für ihre eigene fiktive Geschichte zu nutzen.  Die jungen Historiker stellen spannende Episoden, überlieferte Geschichten oder widerspruchsvolle Persönlichkeiten im Kontext ihres Geschichtswissens dar, stellen Thesen auf oder beschreiben die Landschaft, den Ortscharakter und die sozialen Verhältnisse in ihrer Heimat zu Beginn des 11. Jahrhunderts.

Ab März 2019 informiert der Hallische Hanseverein e.V. mit seinen beiden Partnern, der Jugendwerkstatt Frohe Zukunft und der Heine-Gemeinschaftsschule Halle-Neustadt, über den Geschichtswettbewerb und ruft zur Teilnahme auf.

Einsendeschluss für die Geschichten, Comics, Zeichnungen und Ideenskizzen ist der 30. Mai 2019.

Das Vorbereitungsteam von „Thietmars Flussreise“ wertet anschließend alle Ideen aus und schreibt dann die Geschichten, die während der Fahrt mit der Askania, auf dem Geschichtscampus (9. bis 11. Juli 2019 auf dem Gelände des Technischen Salinemuseums Halle) und auf dem Geschichts- und Heimatfest in Alsleben am 13.07. 2019. dargeboten werden.

Die Preisträger erhalten Geldpreise und können am Internationalen Geschichtscampus vom 9. bis 11. Juli 2019 in Halle teilnehmen. Gemeinsam mit polnischen Jugendlichen erleben sie an Bord der „Askania“ und in mittelalterlicher Lageratmosphäre lebendige Geschichte.

 

2. Teil des Wettbewerbs - „Die verschollenen Seiten der Thietmar-Chronik“

Eine der  spannendsten und geheimnisvollsten Überlieferungen aus der Zeit des ausgehenden frühen Mittelalters in unserer Region ist die Beschreibung des „Tanzwunders von Kölbigk“. Obwohl es mehrere Annahmen bezüglich einer eindeutigen Datierung gibt, sind sich die Historiker darüber einig, dass dem Tanzwunder eine reale Begebenheit zugrunde liegt. Wissenschaftliche Arbeiten führen zu der These, dass der Merseburger Bischof und Chronist Thietmar von einem Bettler einen mündlichen Bericht über das spektakuläre Ereignis verhielt. Doch warum ließ der Kirchenmann das Tanzwunder von Kölbigk in seiner Chronik unerwähnt?

 ‚Was wäre wenn …?‘ ist eine Fragestellung, die bei der Betrachtung historischer Prozesse weit über phantastische Mutmaßungen hinausgeht und einen Erkenntnisprozess anregen kann.  Der Hallische Hanseverein e.V. und seine  Kooperationspartner möchten 6 Schulen der Städte Merseburg, Halle und Bernburg sowie des Saale- und Salzlandkreises zu einem kreativen und interaktiven Geschichtsabenteuer einladen.

 

‚Macht euch schlau, wie die handgeschriebenen Bücher der damaligen Zeit entstanden sind. Welche Schrift verwendeten die Skriptoren, wie gestalteten sie die einzelnen Seiten und ließen sie zu Kunstwerken werden? Wie sah Thietmars Chronik aus und wie könnte man den Stil seiner Skriptoren kopieren? Welches Aussehen hätte die Seite, auf der Thietmar der Nachwelt sein Wissen und seine Ansichten zu dem Tanzwunder von Kölbigk hinterlassen hätte?  Versucht, die Herstellung einer derartigen Buchseite zu hinterfragen und einen Plan zu ihrer Gestaltung aufzustellen. Sammelt Material zu dem Ereignis, zu der damaligen Sprache in Wort, Schrift und Bildern. Und dann macht euch ans Werk mit dem eigentlichen Schreiben und Gestalten der Buchseite.

Alle Schulen können sich bis zum 26. April 2019 um eine Teilnahme bewerben. Vom 6. bis 10. Mai. werden an die teilnehmenden Teams wertvolle, aber eben noch leere Pergamentseiten übergeben, die vom Format und ihrem Anschein nach nahtlos in die echte Thietmar-Chronik passen würden. Die jugendlichen Skriptoren und Buchmaler haben dann bis zum  11. Juli Zeit, nach ihren Vorstellungen und Recherchen, die fiktiven Chronikseiten  mit Bezug auf das sagenumwobene oder vielleicht doch realhistorische Ereignis in Kölbigk zu gestalten.

 Am 12. Juli 2019 werden je zwei Benediktinermönche, die bisher im Skriptorium des Bischofs arbeiteten, in Bernburg und in Halle ihren Marsch beginnen, um in den Besitz der bisher unbekannten Buchseiten zu kommen. Sie warten zur vereinbarten Zeit am Eulenspiegel-Turm und  an der Dorfkirche St. Stephanii in Bernburg sowie in der Böllberger Kirche und an der Burg Giebichenstein  in Halle auf einen Abgesandten eurer Gruppe, um das Werk aus euren Händen zu empfangen. Die Mönche haben dann den Auftrag, die Buchseiten entlang des Flusses bis in die alte Saalestadt Alsleben zu bringen, um sie dort dem Bischof Thietmar zu übergeben. Am Abend feiert das Gefolge des Bischofs, das mit der „Askania“ nach einer einwöchigen Flussreise in Alsleben eingetroffen ist, in der Kirche der Heiligen Cäcilia die Ankunft der langersehnten letzten Seiten seiner Chronik.

Die beteiligten Schüler sind zu der abendlichen Feier in Alsleben sowie zum Geschichts- und Heimatfest am folgenden Tag (13.07.19) auf der Alslebener Festwiese als Ehrengäste willkommen. Außerdem können die jungen Historiker am Geschichtscampus auf der Halleschen Saline teilnehmen sowie einen Abschnitt der Flussreise mit der „Askania“ zurücklegen. Die Buchseiten werden anschließend in würdiger Form im Hanserefugium in Halle präsentiert.

Postanschrift für das Einsenden der Schülerarbeiten:

        Heine-Gemeinschaftsschule

        z.H. Herrn M. Waldow

        Hemingwaystr. 1

        06126 Halle (Saale)        

        e-mail: geschichtswettbewerb@hallischehanse.de

 

Projektleitung Schülergeschichtswettbewerb „Hier bei uns vor 1000 Jahren“

        Herrn T. Kirchhoff

        Bernhardystr. 57

        06110 Halle (Saale)        

        e-mail: thietmar2015@web.de

        mobil: 0173 2346891

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Autor/Rechteinhaber:  Thomas KirchhoffEingestellt am:
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01.04.2019
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Autor/Rechteinhaber: Thomas Kirchhoff
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01.04.2019
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ZurückDeutsch-deutsche Zeitgeschichte - Eine bibliographische Handreichung für den Geschichtsunterricht
handreichung.jpg

 

Im Nachgang einer mehrfach durch das LISA realisierten Fortbildungsreihe zur deutsch-deutschen Zeitgeschichte für Lehrkräfte aus Sachsen-Anhalt entstand eine bibliographische Handreichung. Unter Bezugnahme auf die grobchronologische Struktur der Rahmenrichtlinien und des Lehrplans für Geschichte werden in dieser den einzelnen historischen Abschnitten Literatur und audiovisuelle Medien zugeordnet und teilweise auch kurz kommentiert. Darüber hinaus finden sich in der Handreichung eine Vielzahl von Links sowie Verweisen auf Online-Angebote.

 

pdf_transparent.gif Handreichung deutsch-deutsche Zeitgeschichte

 

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Autor/Rechteinhaber: Herr Ralf LangerEingestellt am:
Stand vom:
03.09.2014
31.08.2016
Autor/Rechteinhaber: Ralf Langer
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03.09.2014
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ZurückKlaus Müller: Gehen, um zu bleiben – Autobiographischer Bericht über einen illegalen Grenzübertritt, eine spektakuläre Bildungsreise und eine aberwitzige Rückkehr in die DDR
mueller.jpg

Dieser Textbeitrag erschien 2015 in der vom LISA herausgegebenen Ausgabe der  Reihe „Lesefutter", welches u. a. Lehrkräfte über neue Lektüreangebote für die unterrichtliche Nutzung informieren möchte. In ihm werden die Erinnerungen des sächsischen Kellners Klaus Müller besprochen, welcher für seine selbst- bewilligte Bildungsreise nach Italien über Jahre seinen illegalen Grenzübertritt vorbereitet und dann 1988 per Segeljolle über die Ostsee realisiert. Interessant sind neben der eigentlichen Fluchtgeschichte auch seine Wahrnehmungen des Alltags in der DDR, vor allem die Darstellung von Gründen zu gehen und zu bleiben.

 

pdf_transparent.gif Klaus_Müller:_Gehen_um_zu_bleiben_2.pdf

 

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Autor/Rechteinhaber: Herr Ralf LangerEingestellt am:
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03.09.2014
31.08.2016
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Rubrik: Aktuelles

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