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Unterrichtsfach GESCHICHTE


 

Auf der Mauer (Januar 1990)  

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Autor/Rechteinhaber: Herr Hendrik BerenbruchEingestellt am:
Stand vom:
02.09.2010
27.03.2017
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02.09.2010
27.03.2017
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ZurückÜberblick - Fortbildung für Geschichte an Gymnasien im Schuljahr 2017/18
Hier können Sie unkompliziert alle explizit für das Fach Geschichte an Gymnasien geplanten Veranstaltungen und deren Verknüpfung in Fortbildungsreihen ersehen. Darüber hinaus bekommen Sie schnell Informationen darüber, wann und wo eine Veranstaltung im Schuljahr ggf. mehrfach angeboten wird.

 

1)  Zur Arbeit mit dem Lehrplan im Fach Geschichte des Gymnasiums - Möglichkeiten der

      Kompetenzentwicklung am Beispiel der Behandlung des Nationalsozialismus

 

Halle, 25.-26.09.2017/ 17L210002

 

Um die Arbeit mit dem Lehrplan in der Praxis zu befördern, ist es notwendig, das Verständnis für die auszuprägenden Kompetenzen zu entwickeln bzw. zu festigen und mit konkretem unterrichtlichen Bezug zu trainieren. Dies soll in dieser Veranstaltung speziell am Beispiel der Behandlung des Nationalsozialismus geschehen. Nach Einblicken in aktuelle Arbeits- und Diskussionsstände zum Nationalsozialismus im Rahmen eines Auftaktreferates  werden in Anbindung an dieses Thema in verschiedenen Workshops die Aspekte Planung einer kompetenzorientierten Unter­richtseinheit, Kompetenzorientierte Anforde­rungssituationen und Aufgaben,  Gestaltung von Fach­praktika und Nutzung digitaler Medien im Mittelpunkt stehen. Die Arbeitsergebnisse werden  vorgestellt und diskutiert, zudem allen Teilnehmenden zur Nachnutzung zur Verfügung gestellt.

 

 

2)  Glaube und Gewalt in der Geschichte

 

Helmstedt, 22.-23.09.2017/ 17L210001

 

Mit der Religion verbindet sich die Nächstenliebe. „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“, heißt es

in der jüdischen Tora. „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“, sprach nach der Überlieferung seiner Jünger Jesus; „Keiner von Euch hat den Glauben er­langt, solange ihr für euren Nachbarn nicht liebt, was ihr für euch selbst liebt“, ist von Mohammed überliefert. Die Terroranschläge des radikalen Islamismus, der Zerfall des Nahen Ostens im Glaubens­krieg des „Islamischen Staates“, der weltweit aufflammende religiöse Fanatismus hingegen zeigen, dass sich mit der Religion genauso auch die Entfesselung der Gewalt verbindet und die Frage auf­wirft, ob der gegenwärtige „Clash of monotheisms“ nicht auf „eine tendenzielle Gewalttätigkeit“ (Wolf­gang Huber) des Gottes­glaubens hinweist. In dieser Veranstaltung wird

dieser Frage aus unter­schiedlichen Perspektiven in Ver­bin­dung mit historischen Rückblicken nachgegangen.

So werden die Referenten aus regionalhistorischer Sicht Religionskämpfe thematisieren und die Refor­ma­tions­jubiläen als kirchenpolitische Kampfansage be­leuchten. Sie werden aber genauso die kultu­rellen und politi­schen Folgen der Entchristianisierung und das Aufkommen politischer Reli­gionen im 20. Jahr­hundert hinter­fragen.

 

 

3)  Zur Arbeit mit dem Lehrplan im Fach Geschichte des Gymnasiums: Narrative Kompetenz anhand

      der Gestaltung und Bewertung von audiovisuellen Formaten im Geschichtsunterricht einüben

 

Dessau-Roßlau, 07.11.2017/ 17F210001-01

 

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht das Erstellen und Bewerten von Audio-Podcasts zum Erwerb der narrativen Kompetenz in einem innovativen Geschichtsunterricht. Die Teilnehmenden erhalten eine didaktische Einführung zu der neuen medialen Form, die erfahrungsgemäß die Motivation und Aktivität bei Schülerinnen und Schülern zur Auseinandersetzung mit historischem Wissen befördert. Die Methode und die damit verbundene Aufgabenkultur wird vorgestellt, anschließend sollen verschiedene Podcasts als konkrete Arbeitsergebnisse von Schülerinnen und Schülern exemplarisch gemeinsam bewertet werden. Diese Veranstaltung soll Lehrkräfte bei der Umsetzung des Kompetenzschwerpunktes "Deutschlands Vereinigung und die Perspektive von Zeitzeugen untersuchen“ des neuen Lehrplans unterstützen, bei der das Verfassen einer biografischen oder thematischen Darstellung auf der Grundlage von Zeitzeugen­aussagen im Mittelpunkt steht.

 

 

4)  Zur Arbeit mit dem Lehrplan im Fach Geschichte des Gymnasiums: Die Ausbildung narrativer

      Kompetenz

 

Halle, 27.-28.02.2018/ 17L210003

 

Um die Arbeit mit dem neuen Lehrplan in der Praxis zu befördern, ist es notwendig, das Verständnis für die auszuprägenden Kompetenzen zu entwickeln bzw. zu festigen und mit konkretem unterrichtlichen Bezug zu trainieren. In dieser Veranstaltung soll die narrative Kompetenz im Mittelpunkt stehen – die Kompetenz, bei welcher Schülerinnen und Schüler mittels unterschiedlichster Handlungen Geschichte für sich und andere erzählen, zudem handelnd mit erzählter Geschichte umgehen sollen. Nach einer Einführung in die Spezifik

dieser Kompetenz, in Möglichkeiten und Notwendigkeiten der Realisierung eigenen erzählerischen Handelns sowie der Analyse des erzählerischen Handelns anderer zur Darstellung von Geschichte und einer Verdeutlichung anhand ausgewählter Beispiele sollen die gewonnenen Erkenntnisse im Sinne eines gemeinsamen Trainings anschließend in Workshops vertieft werden.

 

 

5)  Zur Arbeit mit dem Lehrplan im Fach Geschichte des Gymnasiums: Kompetenzentwicklungs-

      stände bewerten – aber wie?

 

Halle, 30.04.2018/ 17F210 001-03                            Dessau-Roßlau, 30.04.2018/ 17F210 001-02 Aschersleben, 02.05.18/  17F210009-01                   Magdeburg, 03.05.18/  17F210009-02

 

In Anknüpfung an die Veranstaltung vom vergangenen Jahr zur Einführung des neuen Fachlehrplans werden unter direkter Bezugnahme auf die Abituraufgaben 2018 Bewertungskriterien für kompe­tenz­orientierte Aufgaben erörtert und an den aktuellen Abituraufgaben erprobt. Dafür, sowie für die daran anschließende gemeinsame Erarbeitung von Erwartungsbildern, bringen die Teilneh­menden ihre eigenen Bewertungsvorschläge mit.

 

 

6)  Identität suchen und finden - Lehrerinnen und Lehrer als Regionalgeschichtsschreiber und

      Schulchronisten

 

Wittenberg, 04.-06.04.2018/ 17L210004

 

Viele Lehrkräfte beschäftigen sich im Rahmen von Unterricht, schulischer Projektarbeit, Schüler­wett­bewerben, Arbeitsgemeinschaften und Maßnahmen der schulischen Öffentlichkeitsarbeit intensiv mit historischen Aspekten ihrer Schule, ihres Ortes und ihrer Region - ein Engagement, welches oftmals auch unmittelbar mit lokal-/ regionalgeschichtlichen Aktivitäten verzahnt ist. Darauf ausgerichtet sollen in dieser Veranstaltung im Rahmen eines breiten Erfahrungsaustauschs sowie mehrerer Erkun­dungen in Wittenberg und Umgebung vielfältige aktuelle Aktivitäten sowie Erfahrungen zusammen­getragen und für zukünftige Vorhaben nutzbar gemacht werden.

 

 

7)  Israel in Geschichte und Gegenwart als Gegenstand von Unterricht und Projektarbeit

 

Halberstadt, 07.-08.11.2017/ 17L211003      

 

Seit der Staatsgründung 1948 sind Menschen aus mehr als 120 Ländern in Israel eingewandert. In kaum

einer anderen Gesellschaft leben so viele Menschen mit unterschiedlichen ethnischen, religiösen und kulturellen, zugleich aber auch politischen Hintergründen wie dort. Das wirft Fragen u. a. danach auf, wie heute eine israelische Identität definiert und wie eine israelische Demokratie realisiert wird. Als Wirt­schaftsstandort

verfügt Israel schon seit längerem über ein international konkurrenzfähiges Industrie­potential, eine moderne Landwirtschaft sowie eine gut funktionierende Infrastruktur. Trotzdem vollzieht sich ein Strukturwandel, dominieren in zunehmendem Maße wissensintensive statt arbeits­intensiver Wirtschaftsbereiche, blühen

private Initiativen. Das wirft Fragen u. a. danach auf, wie es zu diesen Veränderungen kam und welche Auswirkungen diese für die Gesellschaft haben. Noch immer un­gelöst ist der Streit Israels mit verschiedenen benachbarten arabischen Staaten, welcher als Nahost­konflikt seit mehr als sechs Jahrzehnten schwelt. Hauptkonfliktpunkte sind nach wie vor die Staats­grenzen, das Rückkehrrecht palästinensischer Flüchtlinge,

die jüdischen Siedlungen in den Palästinenser­gebieten und die Jerusalemfrage. Das wirft Fragen u. a. danach auf, wann und wie man diesen Konflikt lösen und wie ein friedliches Nebeneinander aussehen könnte. Eine aktuelle Studie des Georg-Eckert-Institutes kommt zum Schluss, dass in den aktuellen deutschen Schulbüchern nach wie vor ein einseitiges Israelbild vermittelt wird, neben Parteinahme auch sachliche Fehlinformation viel

zu oft zu finden ist. Der daraus resultierende Vorwurf, dass deutsche Schulbücher Mitschuld an israelfeindlichen Ressentiments von Jugendlichen tragen, lädt dazu ein, die Ergebnisse dieser Studie näher zu betrachten. Er

wirft zudem die Frage auf, welches Bild von Israel in Sachsen-Anhalt vor allem durch schulische Akteure im Rahmen von Unterricht, Projektarbeit oder Schüleraustausch gezeichnet wird. Fragen über Fragen, auf welche

in dieser Veranstaltung möglichst viele Antworten gegeben werden sollen, um dadurch ein differenziertes Bild

der komplexen israelischen Lebenswirklichkeit zeichnen und Möglichkeiten seiner schulischen Ver­mitt­lung erörtern zu können. Darüber hinaus wird die Moses-Mendelsohn-Akademie in Halberstadt als außer­schulischer Lernort insbesondere für den Geschichts- und Ethikunterricht mit seinen An­geboten und Aktivitäten vor­gestellt. Diese Veran­staltung findet in Zusammenarbeit mit der Botschaft des Staates Israel statt.

 

 

pdf.gif     _bersicht_Fortbildung_Geschichte_Gym_im_SJ_2017_18.pdf

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Autor/Rechteinhaber: Herr Ralf LangerEingestellt am:
Stand vom:
01.08.2017
27.06.2018
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Zurückdenkmal aktiv - Kulturerbe macht Schule
Ab dem 18. März und bis zum 20. Mai 2019 können sich weiterführende Schulen aller Schulformen mit Projekten für die Teilnahme an „denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule“ im Schuljahr 2019/20 bewerben.

 

 
denkmal_aktiv.jpg

   

 Ab dem 18 März und bis zum 20. Mai 2019   

 können sich  weiterführende Schulen aller  

 Schulformen sowie Einrichtungen der Lehreraus- 

 und -fortbildung mit einer konkreten Projektidee

 um die Teilnahme an „denkmal aktiv – Kulturerbe

 macht Schule“, dem Schulprogramm der

 Deutschen Stiftung Denkmalschutz im Schuljahr

 2019/20 bewerben.

    

 Im Rahmen von „denkmal aktiv“ fördert die

 Deutsche Stiftung Denkmalschutz Projekte, in

 deren Verlauf Schülerinnen und Schüler Denkmale

 als authentische Geschichtsorte kennen lernen 

 sowie das Themenspektrum Kulturerbe und

 Denkmalschutz in den Unterricht  integriert wird.

Ziel der Initiative, die unter der Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission steht, ist es, das Bewusstsein junger Menschen im Rahmen von das landes-, regional- und lokalgeschichtlichen Projekten

für das kulturelle Erbe zu sensibilisieren und zugleich Möglichkeiten aufzuzeigen, sich für den Erhalt von Kulturdenkmalen zu engagieren.

 

Im Schuljahr 2019/20 werden insbesondere Schulprojekte unterstützt, in denen es um die Auseinandersetzung mit baulichen Zeugnissen des Historismus und ihrer Geschichte geht. Mit dem Themenfeld „Historismus in Sachsen-Anhalt“ ruft das Bildungsministerium weiterführende Schulen sowie Einrichtungen der Lehreraus- und -fortbildung dazu auf, sich mit Denkmalen zu beschäftigen, die für den Stilpluralismus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stehen sowie mit den Hintergründen ihrer Entstehung und ihrer Bedeutung. In nahezu jeder Stadt gibt es neben so genannten Gründerzeitvierteln weitere bauliche Zeugnisse des Historismus: Rathäuser, Krankenhäuser, Kaufhäuser und Fabrikgebäude, aber auch Kasernen, Bahnhöfe, Schulen und Kirchen, Parks und Schmuckplätze.

 

Nicht nur für die Forschung, sondern auch für schulische Projekte ist es dabei von Vorteil, dass vielfach Bauakten zu den Bauvorhaben erhalten sind, und auch Zeitungen und Bauzeitschriften, die über diese Zeugnis ablegen. Diese Quellen werden in Archiven und Bibliotheken verwahrt und Nutzern zugänglich gemacht, z.T. sind manche auch schon online einsehbar.

 

Teilnahmeberechtigt sind weiterführende Schulen aller Schularten und auch Einrichtungen der Lehreraus- und -Fortbildung.

 

Die Schulen, die durch eine Jury zur Teilnahme an „denkmal aktiv“ ausgewählt werden, erhalten eine Förderung in Höhe von rund 2.000 Euro.

 

Die Ausschreibungs- und Bewerbungsunterlagen stehen unter  www.denkmal-aktiv.de zum Download

bereit und werden auf Wunsch auch zugeschickt. Bewerbungsschluss ist der 20. Mai 2019.

 

 

pdf_icon.jpgAusschreibung.pdf                  pdf_icon.jpg Infoset.pdf                pdf_icon.jpgBewerbungsformular.pdf

 

 

 

 

denkmal.gif

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Autor/Rechteinhaber: Herr Ralf LangerEingestellt am:
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21.03.2017
11.04.2019
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Rubrik: Geschichte

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