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Autor/Rechteinhaber: Herr Hendrik BerenbruchEingestellt am:
Stand vom:
07.08.2017
02.02.2018
Autor/Rechteinhaber: Eingestellt am:
Stand vom
07.08.2017
02.02.2018
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Hendrik Berenbruch auf dem Bildungsserver Sachsen-Anhalt (http://www.bildung-lsa.de/index.php?KAT_ID=11492#art36278)
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ZurückÜberblick - Fortbildung für Sozialkunde an Gymnasien im Schuljahr 2018/19
Hier können Sie unkompliziert alle explizit für das Fach Sozialkunde an Gymnasien geplanten Veranstaltungen und deren Verknüpfung in Fortbildungsreihen ersehen. Darüber hinaus bekommen Sie schnell Informationen darüber, wann und wo eine Veranstaltung im Schuljahr ggf. mehrfach angeboten wird.

 

 

1) Die Umsetzung des kompetenzorientierten Lehrplanes im Fach Sozialkunde des Gymnasiums –

     der Einsatz digitaler Medien

 

Halle, 05.09.2018/ 18L211001

 

Wortwolke, Lern-App, simple show, Prezi und viele andere Begriffe finden sich in aktuellen Gesprächen über die Arbeit mit digitalen Medien im Unterricht, sind für den einen bereits mit eigenen konkreten unterrichtlichen Arrangements verbunden, für den anderen aber noch immer wenig bekannte und damit unberechenbare Dinge. Um die einen in ihrem Tun zu bestärken und die anderen von der Unkompliziertheit sowie dem fachlichen wie pädagogischen Potenzial zu überzeugen, sollen in dieser Veranstaltung praxisnah, anschaulich und übertragbar verschiedene Möglichkeiten der einfachen Nutzung digitaler Medien vorgestellt und selbst erprobt werden. Dadurch sollen Impulse dafür gegeben werden, den bisherigen Unterricht unkompliziert und zugleich schülerorientiert durch digital gestützte Anforderungssituationen und Arbeitsergebnisse zu bereichern.

 

 

2)  Die israelische Demokratie und der Nahostkonflikt

 

 Halle, 14.09.2018/   18L211002

 

Immer wieder werden Schülerinnen und Schüler in ihrem Alltag mit politischen Argumentationen konfrontiert, ohne in der Lage zu sein, sich angemessen mit diesen auseinandersetzen zu können. Dies betrifft auch die Begegnung mit Aussagen über die Entwicklung sowie das Agieren des Staates Israel in Vergangenheit und Gegenwart. Neben der oftmals noch begrenzten Fähigkeit, sich argumentativ mit anderen sowie deren Aussagen und Positionen auseinanderzusetzen, fehlt ihnen für die Debat­te nicht selten auch das notwendige Wissen um Personen, Ereignisse und Zusammenhänge. Ziel dieser in Kooperation mit dem Mideast Freedom Forum stattfindenden Veranstaltung ist es da­her, Lehrkräften Unterstützung für die Befähigung ihrer Schülerinnen und Schüler dafür zu geben, sich mit einer gewissen argumentativen wie auch rhetorischen Sicherheit auf ein politisches Streit­gespräch über Israel und den Nahostkonflikt einzulassen. Inhaltlich wird dabei der Bogen von der Geschichte des Zionismus als jüdische Nationalbewegung, über die Gründung des Staates Israel bis in die Gegenwart gespannt, die Auseinandersetzung mit dem arabischen Nationalismus und vor allem der Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern besonders beleuchtet. In Hinblick auf Arbeitsformen und Methoden werden sich Inputvorträge, Arbeit an Quellen und Darstellungen, Diskussionen sowie Rollenspiele abwechseln. Die gesamten Bausteine dieser Veranstaltung können Schulen im Nachgang auch für Unterricht und Projekttage buchen und werden vom Mideast Freedom Forum Berlin an den jeweiligen Schulen realisiert.

 

 

3)  Die Umsetzung des kompetenzorientierten Lehrplanes im Fach Sozialkunde des Gymnasiums:  

      Offene Stunde im Schuljahrgang 8 oder 9

 

Dessau-Roßlau 24.10.2018/   18F211035                        Magdeburg, 04.03.2019/   18F211052

 

Kollegiale Unterrichtsbesuche bieten mit Blick auf die Einführung der neuen Fachlehrpläne die spezifische Chance, über die Umsetzung des neuen Lehrplanes schnell konkret und anschaulich ins Gespräch zu kommen.

In dieser Veranstaltung sollen die Teilnehmenden in einer Unterrichtsstunde beobachten, wie bestimmte Aspekte des Lehrplans zum Tragen kommen und in der anschließenden Diskussion eigene Unterrichtserfahrungen einbringen. Darüber hinaus sollen Formen und Möglichkeiten kompetenzorientierter Lernkontrollen besprochen werden. Auch eine Diskussion der Frage, wie man im Unterricht Sach- und Werturteil üben kann, wäre denkbar. Der inhaltliche Schwerpunkt wird mit den Einladungen bekannt gegeben.

 

 

4)  Die Umsetzung des kompetenzorientierten Lehrplanes im Fach Sozialkunde des Gymnasiums: Fall,

      Problem oder Konflikt – welche Makromethode ist für welchen Kompetenzschwerpunkt geeignet?

 

Magdeburg, 20.11.2018/   18F211036

 

Nicht nur fachfremd unterrichtende Lehrkräfte stehen im Fach Sozialkunde regelmäßig vor spezifischen Herausforderungen und Fragen, wenn Sie mit konkreten Ereignissen aus der Politik im Unterricht arbeiten wollen. Woran erkenne ich als Lehrkraft, ob es sich bei dem gewählten aktuellen Beispiel um einen Fall, ein Problem oder einen Konflikt handelt und wann eignet sich dieses für eine spezifische Makromethode im Unterricht? Diesen Fragen soll in dieser Veranstaltung in Form eines Workshops in gemeinsamer Diskussion nachgegangen und schlüssige Antworten gefunden werden. Für diese Diskussion ist es gewünscht, dass die Teilnehmenden eigene Beispiele mitbringen. Die Veranstaltung hat Werkstattcharakter – das Ergebnis hängt von allen Beteiligten ab.

 

 

5)  Kompetenzorientierte Bewertung im Fach Sozialkunde des Gymnasiums – die mündliche

      Abiturprüfung

 

Magdeburg, 27.02.2019/ 18L211003

 

Um die Arbeit mit dem neuen Lehrplan in der Praxis zu befördern, ist es notwendig, das Verständnis für die auszuprägenden Kompetenzen zu entwickeln bzw. zu festigen und mit konkretem unterrichtlichen Bezug zu trainieren. In dieser Veranstaltung sollen daher Wege von den Maßgaben des Lehrplans zu einer konkreten Unterrichtsplanung im Mittelpunkt stehen. Die Teilnehmenden erarbeiten unter Anleitung für den Kompetenzschwerpunkt „Umgang mit Rassismus und Fremdenfeindlichkeit bewerten“ des Schuljahrgangs 8

eine kompetenzorientierte Unterrichtseinheit. Dabei werden alle Planungsschritte durchlaufen und ggf. bereits Unterrichtsmaterialien erstellt. Diese Veranstaltung hat Werkstattcharakter – Umfang und Qualität der Ergebnisse hängen von allen Beteiligten ab.

 

 

6)  Die Umsetzung des kompetenzorientierten Lehrplanes im Fach Sozialkunde des Gymnasiums:

      Sozialwissenschaftliche Methoden im Schuljahrgang 10 erproben

 

Naumburg, 03.04.2019/   18F211037                Halberstadt, 03.04.2019/   18F211050

 

Um die Arbeit mit dem neuen Lehrplan in der Praxis zu befördern, ist es nicht nur notwendig, das Verständnis

für die auszuprägenden fachspezifischen Kompetenzen zu entwickeln bzw. zu festigen, sondern auch deren konkrete unterrichtliche Ausprägung zu trainieren. In dieser Veranstaltung werden mit den Teilnehmenden konkreten Beispiele dafür diskutiert, wie die Befragung und das Interview als die gängigsten sozialwissenschaftlichen Methoden bei der Einführung in oder der Vertiefung von Kompetenzschwerpunkten

des 10. Schuljahrganges durch Schülerinnen und Schüler sinnvoll und nachhaltig erprobt werden können.

 

 

7)  Islamischer Extremismus: Islamismus, Salafismus und Jihadismus - Wo endet Religion und

      beginnt Ideologisierung und Radikalisierung?

 

Halle, 12.04.2019/   18L211005           

 

Eine wesentliche Aufgabe von Lehrenden in der Arbeit mit Schülerinnen und Schülern ist u. a. die Auseinandersetzung mit religiös begründeten extremistischen Positionen und Ideologien. Seit einigen Jahren zählen dazu auch extremistische Positionen, die man mit Muslimen und der islamischen Religion in Verbindung bringt. Doch was ist die Beziehung zwischen dem Islam und islamischem Extremismus überhaupt? Was sind Islamismus, Salafismus und Jihadismus? Wie lassen sich Merkmale erkennen, die auf eine Ideologisierung hinweisen können? Woran lassen sich Radikalisierungsprozesse erkennen? Und wie kann in diesem spezifischen Themenfeld die Präventionsarbeit gelingen? Ziel dieser Veranstaltung ist es, Lehrkräfte über die Erscheinungsformen des islamischen Extremismus in Kenntnis zu setzen und ihr Differenzierungsvermögen zu schulen, zwischen den einzelnen Extremismen sowie zwischen Islam und Islamismus unterscheiden zu können. Gleichzeitig erhalten sie praxisorientierte Hinweise zur Prävention extremistischer Positionen. Inhaltliche Schwerpunkte werden dabei sein: - Einführung in den islamischen Extremismus: Islamismus, Salafismus, Jihadismus - Überblick über die salafistische Szene in Deutschland, mit besonderem Fokus auf Sachsen-Anhalt und die östlichen Bundesländer - Beleuchtung der Rolle von Religionen für Jugendliche, insbesondere der Attraktivität des Salafismus, der Motive für den Einstieg in die salafistische Szene und von Radikalisierungsverläufen - Betrachtung der Extremismusprävention aus Sicht der Radikalisierungsforschung

und der Sicherheitsbehörden.

 

 

8)  Basistraining „Jugend debattiert“ – Debattieren als politische Handlungskompetenz erlernen

 

Magdeburg, 22.-23.10.2018/ 18L211004

 

Der Bundeswettbewerb "Jugend debattiert" will zum qualifizierten Mitreden und Mitgestalten in der Demokratie anregen und initiiert deshalb regelmäßig neben dem auf verschiedenen Ebenen stattfindenden Wettbewerb auch vielfältige Trainingsmöglichkeiten. In dieser Veranstaltung sollen Lehrkräfte aus cSachsen-Anhalt mit dem Bundeswettbewerb vertraut gemacht werden. Neben einem Überblick in grundlegende Regeln und Abläufe erhalten die Teilnehmenden ein Intensivtraining im Debattieren, Einblick in ein darauf ausgerichtetes Curriculum der Hertie-Stiftung als Trägerin des Wettbewerbs und praktisches Rüstzeug für die Umsetzung in Deutsch, Sozialkunde oder anderen gesellschaftswissenschaftlichen Fächern. Es werden zahlreiche Übungen vorgestellt und mit den Teilnehmenden erprobt, zugleich Fragen der Unterrichtsgestaltung und Bewertung thematisiert.

 

 

6)  Aufbautraining "Jugend debattiert"

 

Magdeburg, 15.10.2018/ 18F211040

 

Der Landeswettbewerb "Jugend debattiert" braucht qualifizierte Lehrkräfte, welche in der Lage sind, die Begabungen ihrer Schülerinnen und Schüler zur Vorbereitung auf die einzelne Wettbewerbsstufen optimal zu fördern. Für Lehrkräfte an Projektschulen des Wettbewerbes findet für alle Schulen der betreffenden Regionalverbünde ein Aufbautraining mit neuen Übungen für Unterricht und AG-Arbeit zu den einzelnen Bewertungskriterien Sachkenntnis, Gesprächsfähigkeit, Ausdrucksvermögen und Überzeugungskraft statt. Teilnehmen können alle Lehrkräfte, die bereits das Basistraining absolviert haben. Dieser Kurs ist Bestandteil

des Gesamtprojektes "Jugend debattiert", welches vom Bildungsministerium in Kooperation mit der

Hertie-Stiftung, der Robert-Bosch-Stiftung, der Heinz-Nixdorf-Stiftung und der Stiftung Mercator vereinbart wurde.

 

 

8) Wie kann man Debatten lösungsfokussiert beurteilen und bewerten? – Jurorenschulung

     "Jugend debattiert"

 

Dessau-Roßlau, 16.10.2018/ 18F211038                        Magdeburg, 28.01.2019/   18F211041    

Naumburg, 16.01.2019/ 18F211031

 

Wenn Sie über den Bewertungserlass hinaus Möglichkeiten und Übungen zur Bewertung von Schülerleistungen beim Debattieren suchen, dann sollten Sie an dieser Jurorenschulung teilnehmen. Sind Sie Lehrkraft an einer Projektschule des Wettbewerbes „Jugend debattiert“ in Sachsen- Anhalt, dann wissen Sie, dass im Landes- und Regionalverbundwettbewerb nur qualifizierte Juroren eingesetzt werden. Zur Vorbereitung der Wettbewerbe im Regionalverbund werden deshalb alle Juroren durch gezielte Übungen im Jurieren und für treffende

Rückmeldungen geschult. Teilnehmen sollen alle Lehrkräfte, externe Juroren sowie Schülerinnen und Schüler, die im kommenden Wettbewerb eingesetzt werden wollen. Dieser Kurs ist Bestandteil des Gesamtprojektes "Jugend debattiert", welches vom MK und KMK in Kooperation mit der Hertie-Stiftung, der Robert-Bosch-Stiftung, der Heinz- Nixdorf- Stiftung und der Stiftung Mercator vereinbart wurde.

 

pdf_icon.jpgÜbersicht_Fortbildung_Sozialkunde_Gym_im_SJ_2018_19.pdf

 

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Autor/Rechteinhaber: Herr Ralf LangerEingestellt am:
Stand vom:
06.08.2018
06.08.2018
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06.08.2018
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ZurückÜberblick - Fortbildung für Sozialkunde an Sekundarschulen im Schuljahr 2018/19
Hier können Sie unkompliziert alle explizit für das Fach Sozialkunde an Sekundarschulen geplanten Veranstaltungen und deren Verknüpfung in Fortbildungsreihen ersehen. Darüber hinaus bekommen Sie schnell Informationen darüber, wann und wo eine Veranstaltung im Schuljahr ggf. mehrfach angeboten wird.

 

1)  Die israelische Demokratie und der Nahostkonflikt

 

 Halle, 14.09.2018/   18L211002

 

Immer wieder werden Schülerinnen und Schüler in ihrem Alltag mit politischen Argumentationen konfrontiert, ohne in der Lage zu sein, sich angemessen mit diesen auseinandersetzen zu können. Dies betrifft auch die Begegnung mit Aussagen über die Entwicklung sowie das Agieren des Staates Israel in Vergangenheit und Gegenwart. Neben der oftmals noch begrenzten Fähigkeit, sich argumentativ mit anderen sowie deren Aussagen und Positionen auseinanderzusetzen, fehlt ihnen für die Debat­te nicht selten auch das notwendige Wissen um Personen, Ereignisse und Zusammenhänge. Ziel dieser in Kooperation mit dem Mideast Freedom Forum stattfindenden Veranstaltung ist es da­her, Lehrkräften Unterstützung für die Befähigung ihrer Schülerinnen und Schüler dafür zu geben, sich mit einer gewissen argumentativen wie auch rhetorischen Sicherheit auf ein politisches Streit­gespräch über Israel und den Nahostkonflikt einzulassen. Inhaltlich wird dabei der Bogen von der Geschichte des Zionismus als jüdische Nationalbewegung, über die Gründung des Staates Israel bis in die Gegenwart gespannt, die Auseinandersetzung mit dem arabischen Nationalismus und vor allem der Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern besonders beleuchtet. In Hinblick auf Arbeitsformen und Methoden werden sich Inputvorträge, Arbeit an Quellen und Darstellungen, Diskussionen sowie Rollenspiele abwechseln. Die gesamten Bausteine dieser Veranstaltung können Schulen im Nachgang auch für Unterricht und Projekttage buchen und werden vom Mideast Freedom Forum Berlin an den jeweiligen Schulen realisiert.

  

 

2)  Islamischer Extremismus: Islamismus, Salafismus und Jihadismus - Wo endet Religion und

      beginnt Ideologisierung und Radikalisierung?

 

Halle, 12.04.2019/   18L211005           

 

Eine wesentliche Aufgabe von Lehrenden in der Arbeit mit Schülerinnen und Schülern ist u. a. die Auseinandersetzung mit religiös begründeten extremistischen Positionen und Ideologien. Seit einigen Jahren zählen dazu auch extremistische Positionen, die man mit Muslimen und der islamischen Religion in Verbindung bringt. Doch was ist die Beziehung zwischen dem Islam und islamischem Extremismus überhaupt? Was sind Islamismus, Salafismus und Jihadismus? Wie lassen sich Merkmale erkennen, die auf eine Ideologisierung hinweisen können? Woran lassen sich Radikalisierungsprozesse erkennen? Und wie kann in diesem spezifischen Themenfeld die Präventionsarbeit gelingen? Ziel dieser Veranstaltung ist es, Lehrkräfte über die Erscheinungsformen des islamischen Extremismus in Kenntnis zu setzen und ihr Differenzierungsvermögen zu schulen, zwischen den einzelnen Extremismen sowie zwischen Islam und Islamismus unterscheiden zu können. Gleichzeitig erhalten sie praxisorientierte Hinweise zur Prävention extremistischer Positionen. Inhaltliche Schwerpunkte werden dabei sein:

 

  • Einführung in den islamischen Extremismus: Islamismus, Salafismus, Jihadismus
  • Überblick über die salafistische Szene in Deutschland, mit besonderem Fokus auf Sachsen-Anhalt und die östlichen Bundesländer
  • Beleuchtung der Rolle von Religionen für Jugendliche, insbesondere der Attraktivität des Salafismus, der Motive für den Einstieg in die salafistische Szene und von Radikalisierungsverläufen
  • Betrachtung der Extremismusprävention aus Sicht der Radikalisierungsforschungund der Sicherheitsbehörden.

 

 

3)  Basistraining „Jugend debattiert“ – Debattieren als politische Handlungskompetenz erlernen

 

Magdeburg, 22.-23.10.2018/ 18L211004

 

Der Bundeswettbewerb "Jugend debattiert" will zum qualifizierten Mitreden und Mitgestalten in der Demokratie anregen und initiiert deshalb regelmäßig neben dem auf verschiedenen Ebenen stattfindenden Wettbewerb auch vielfältige Trainingsmöglichkeiten. In dieser Veranstaltung sollen Lehrkräfte aus Sachsen-Anhalt mit dem Bundeswettbewerb vertraut gemacht werden. Neben einem Überblick in grundlegende Regeln und Abläufe erhalten die Teilnehmenden ein Intensivtraining im Debattieren, Einblick in ein darauf ausgerichtetes Curriculum der Hertie-Stiftung als Trägerin des Wettbewerbs und praktisches Rüstzeug für die Umsetzung in Deutsch, Sozialkunde oder anderen gesellschaftswissenschaftlichen Fächern. Es werden zahlreiche Übungen vorgestellt und mit den Teilnehmenden erprobt, zugleich Fragen der Unterrichtsgestaltung und Bewertung thematisiert.

 

 

4)  Aufbautraining "Jugend debattiert"

 

Magdeburg, 15.10.2018/ 18F211040

 

Der Landeswettbewerb "Jugend debattiert" braucht qualifizierte Lehrkräfte, welche in der Lage sind, die Begabungen ihrer Schülerinnen und Schüler zur Vorbereitung auf die einzelne Wettbewerbsstufen optimal zu fördern. Für Lehrkräfte an Projektschulen des Wettbewerbes findet für alle Schulen der betreffenden Regionalverbünde ein Aufbautraining mit neuen Übungen für Unterricht und AG-Arbeit zu den einzelnen Bewertungskriterien Sachkenntnis, Gesprächsfähigkeit, Ausdrucksvermögen und Überzeugungskraft statt. Teilnehmen können alle Lehrkräfte, die bereits das Basistraining absolviert haben. Dieser Kurs ist Bestandteil

des Gesamtprojektes "Jugend debattiert", welches vom Bildungsministerium in Kooperation mit der

Hertie-Stiftung, der Robert-Bosch-Stiftung, der Heinz-Nixdorf-Stiftung und der Stiftung Mercator vereinbart wurde.

 

 

5) Wie kann man Debatten lösungsfokussiert beurteilen und bewerten? – Jurorenschulung

     "Jugend debattiert"

 

Dessau-Roßlau, 16.10.2018/ 18F211038                        Magdeburg, 28.01.2019/   18F211041    

Naumburg, 16.01.2019/ 18F211031

 

Wenn Sie über den Bewertungserlass hinaus Möglichkeiten und Übungen zur Bewertung von Schülerleistungen beim Debattieren suchen, dann sollten Sie an dieser Jurorenschulung teilnehmen. Sind Sie Lehrkraft an einer Projektschule des Wettbewerbes „Jugend debattiert“ in Sachsen- Anhalt, dann wissen Sie, dass im Landes- und Regionalverbundwettbewerb nur qualifizierte Juroren eingesetzt werden. Zur Vorbereitung der Wettbewerbe im Regionalverbund werden deshalb alle Juroren durch gezielte Übungen im Jurieren und für treffende

Rückmeldungen geschult. Teilnehmen sollen alle Lehrkräfte, externe Juroren sowie Schülerinnen und Schüler, die im kommenden Wettbewerb eingesetzt werden wollen. Dieser Kurs ist Bestandteil des Gesamtprojektes "Jugend debattiert", welches vom MK und KMK in Kooperation mit der Hertie-Stiftung, der Robert-Bosch-Stiftung, der Heinz- Nixdorf- Stiftung und der Stiftung Mercator vereinbart wurde.

 

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Autor/Rechteinhaber: Herr Ralf LangerEingestellt am:
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07.08.2018
07.08.2018
Autor/Rechteinhaber: Ralf Langer
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07.08.2018
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Autor/Rechteinhaber: Herr Ralf LangerEingestellt am:
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30.05.2011
07.08.2017
Autor/Rechteinhaber: Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA)
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30.05.2011
07.08.2017
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Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) auf dem Bildungsserver Sachsen-Anhalt (http://www.bildung-lsa.de/index.php?KAT_ID=11492#art17249)
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ZurückWie politisch darf der Sozialkundelehrer sein? - Umgang mit politischen Konflikten
Vor dem Hintergrund neuer Portale zur Meldung von Verstößen gegen die politische Neutralitätspflicht an Schulen sollen in dieser zusätzlichen Veranstaltung Fragen der politischen Meinungsäußerung im Kontext des Beutelsbacher Konsens` im Mittelpunkt stehen.

 

 

Fragezeichen_2.jpg

 

Nachdem in verschiedenen Bundesländern bereits Portale zur Meldung von Verstößen gegen die politische Neutralitätspflicht an Schulen geplant oder gar eingerichtet wurden, ist ein solches Vorhaben nun auch in Sachsen-Anhalt angedacht.

Dies ist der Impuls für eine zusätzliche Fortbildungsveranstaltung für Sozialkundelehrkräfte der verschiedenen Schulformen, welche unter dem Titel „Wie politisch darf der Sozialkundelehrer sein? - Umgang mit politischen Konflikten“ am 11.12.2018 von 14:00 bis 16:30 Uhr im LISA in Halle stattfinden wird.

 Im Rahmen dieser Fortbildung soll es einerseits um ein klares Verständnis

des Beutelsbacher Konsens`, andererseits um ganz konkrete praktische Verhaltenshinweise für Lehrkräfte im Sozialkundeunterricht gehen. Darüber hinaus werden auch darüber hinausgehende Fragen der Teilnehmenden Berücksichtigung finden. Die Anmeldung ist über elTIS ( www.eltis-online.de) unter der Nummer 18L211006 sofort möglich.

 

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Autor/Rechteinhaber: Herr Ralf LangerEingestellt am:
Stand vom:
13.11.2018
22.11.2018
Autor/Rechteinhaber: Ralf Langer
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13.11.2018
22.11.2018
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Rubrik: Fortbildung

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